Archiv für die Kategorie „Tipps für Wellensittichhalter“

Bezugsquelle für Trockeneigelb

Dienstag, 1. März 2011

Hallo,
wer sein Eifutter selbst herstellen möchte, oder fertiges Eifutter noch verbessern möchte, kann dies mit Trockeneigelb tun.
Ich verwende seit einigen Monaten Trockeneigelb von diesem Lieferanten:

http://www.bechtolina.com/eisherstellung/products/Feine-Zutaten/Trockeneigelb1.html

Das Wasser – täglich frisch

Donnerstag, 8. April 2010

Meiner Meinung nach ist unzureichende Sauberkeit oder unregelmäßiger Wasserwechsel die häufigste Ursache für Krankheiten bei unseren Wellensittichen. Im Wasser vermehren sich Keime und Bakterien expolosionsartig. Deshalb wechsle ich das Trinkwasser täglich.
Bereits am Abend, kurz vor Abschalten der Lichtanlage werden die Trinkröhrchen entfernt, und in die Spülmaschine gegeben. So kann ich am Morgen saubere trockene und weitgehend keimfreie Trinkröhrchen neu befüllen.

Beim Wasser selbst versuche ich meinen Wellensittiche soviel als möglich Abwechslung zu bieten, verschiedene Geschmacksrichtungen sozusagen.

Fast täglich ändere ich die Zusammensetzung der Zusätze:
- Wasser mit einem Schuß Obstessig
- Wasser mit ein paar Tropfen Obstessig + etwas Serinol
- Wasser nur mit Serinol
- Wasser mit Obstessig + flüssigem Calcium
- Wasser pur mit “Keimfrei” auf Silberbasis (geschmacksneutral)
- Wasser mit Blautropfen
- Wasser mit Obstessig und etwas Vitacombex V
- Wasser mit Vitamin K1 + Propolis
- Wasser mit Strath Kräuterhefe  (da füge ich immer etwas Vitacombex hinzu, welches das Wasser etwas süßlicher macht)
- Wasser mit Traubenzuckerlösung (nach Streß von Ausstellungen, Transport)
- 2 mal jährlich gebe ich eine natürliche Wurmkur auf Rainfarn + Knoblauchzwiebelbasis ins Trinkwasser (14 Tage lang)
- Wasser mit einem Schuß Direktsaft (Apfel od. Orange) ohne Zuckerzusatz (bei Aldi)
- Wasser mit gepressten Zitronensaft
Wie ihr seht gibt es bei der Gabe des Trinkwassers unendlich viele Möglichkeiten.

Quellfutter, Keimfutter…

Donnerstag, 8. April 2010

Täglich erhalten meine Wellensittiche, wie hier im Forum bereits beschrieben, gequollene oder gekeimte Saaten ins Einfutter.
Nachfolgend die verschiedenen Reifezustände in denen ich das Futter füttere.

1. Darisaat trocken
2. Hafer trocken
3. Katjang Bohnen trocken
4. Nackthafer trocken
5. Quinoasaat trocken

1. Darisaat trocken nach 4-6 Stunden
2. Hafer trocken nach rund 6 Stunden
3. Katjang Bohnen trocken nach 5-6 Stunden
4. Nackthafer trocken nach ca 3-4 Stunden
5. Quinoasaat trocken nach nur 1 Stunde

Keimfutter nach rund 1-1,5 Tage Quell und Keimzeit
überall sind an den Körnern die weißen Spitzen der Sprossen erkennbar.

1. Darisaat gekeimt
2. Hafer gekeimt
3. Katjang Bohnen angekeimt
4. Nackthafer angekeimt
5. Quinoasaat angekeimt (nach nur 6-8 Stunden)

Sowie Bilder der fertig gekeimten Körner:
(die Bilder können 2 Mal vergrößert werden: Vorschau anklicken und dann neues Bild nochmal anklicken)

Lactobazillen: Das “Wundermittel” in der Vogelernährung (PT12)

Mittwoch, 7. April 2010

Nahrungsergänzung – auf das richtige Präparat kommt es an!
Bessere Gesundheit durch Laktobazillen, Aminosäuren, Früchte und Mineralstoffe

Die richtige Nahrungsergänzung ist ein Dauerthema bei uns Sittichzüchtern – zu Recht. Warum? Weil Zusatzstoffe den Stoffwechsel unserer wertvollen Vögel unterstützen und ihr Immunsystem stärken können. Vorbeugen ist allemal besser als heilen.

Checkliste Nahrungsergänzung
Woran erkennt man hochwirksame und nebenwirkungsfreie Produkte? Achten Sie auf:
• wissenschaftliche Expertise der Hersteller,
• Produktionsverfahren,
• zertifizierte Qualität der Substanzen,
• Beratung zum Produkt und
• Zufriedenheit der Anwender.

Der „Vater“ der Laktobazillen
Diplom-Agraringenieur Ulrich Schäfer, Gründer und Inhaber von re-scha, fand in wissenschaftlichen Studien heraus, dass Laktobazillen das Immunsystem von Vögeln stärken. Den Nachweis konnte er durch Messung der Antikörper im Blut der Vögel erbringen. Daraus entstand PT-12 als erstes hochwirksames Laktobazillenpräparat zur Stärkung der Immunabwehr von Ziervögeln. Es ist als Arzneimittel zugelassen und wird vom Fachapotheker Ulrich Klinke als Kontrollleiter überwacht.

Fragen zu PT-12 und den übrigen Produkten von re-scha?
Weitere Informationen finden Sie auf www.re-scha.de . Tipp: Lassen Sie sich von Ulrich Schäfer persönlich beraten.

PT-12 – Lactobazillen verdrängen Krankheitserreger
PT-12 ist die erste Nahrungsergänzung auf Basis lebender Bakterienkulturen. Jeder Beutel enthält mindestens 5 Milliarden koloniebildende Einheiten des Lactobacillus salivarius. PT-12 ist einzigartig und als Arzneimittel zugelassen. Seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt.
• Die Lacobazillen verdrängen und hemmen gefährliche Krankheitserreger wie Enterobakterien, Streptokokken, Staphylokokken und Sprosspilze.
• Im Krankheitsfall unterstützen sie die physiologische Dünndarmflora bei Antibiotikagabe und schützen sie vor Reinfektionen mit pathogenen Erregern.
• PT-12 soll nicht über das Trinkwasser verabreicht werden, weil sich die Bakterien am Tränkeboden absetzen und im flüssigen Milieu schnell absterben. Hervorragendes Bindemittel: Frutin. Unser Tipp: Nutzen Sie die Synergieeffekte aus der Kombination von PT-12 und Frutin!
• Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Mehr über PT-12 http://re-scha.de/index.php?page=1568101558&f=1&i=1805198880&s=314400924&ss=1568101558

Frutin – Fruchtcocktail und perfekter „Katalysator“ für die Laktobazillen
Frutin ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel für Ziervögel und Brieftauben. Frutin bindet unter Aushärtung pulverisierte Futtermittel dauerhaft an das Körner-, Keim-, Weich- bzw. Aufzuchtfutter.
Das Präparat enthält eine Mischung aus tropischen und heimischen Früchten (Ananas, Apfel, Aprikose, Brombeere, Erdbeere, Grapefruit, Heidelbeere, Himbeere, Johannisbeere, Kirsche, Papaya, Pfirsich, Orange). Der Zucker aus diesen Früchten ist eine perfekte Nahrung für Laktobazillen. Es konnte in Versuchen nachgewiesen werden, dass sich Laktobazillen in Verbindung mit Frutin um das 100 bis 1000fache im Dünndarm stärker vermehren können.
Mehr über Frutin http://re-scha.de/index.php?page=827754274&f=1&i=1805198880&s=314400924&ss=827754274

Panta 20 – lebenswichtige Aminosäuren
Panta 20 konditioniert den Vogel im ganzen Jahr, aber besonders in der Zucht und Mauser sowie vor und nach den Ausstellungen. Aminosäuren sind in einer ausgewogenen und vielfältigen Form äußerst wichtig. Vögel benötigen 17 lebenswichtige Aminosäuren. Sie tragen nicht nur zur optimalen Kondition bei, sondern unterstützen auch das Immunsystem. Panta-20 enthält Rohprodukte natürlichen Ursprungs, die alle diese Aminosäuren enthalten.
Mehr über Panta-20 http://re-scha.de/index.php?page=1596425443&f=1&i=1805198880&s=314400924&ss=1596425443

Poly-min – das Mineralienreservoir
Poly-min enthält Mineralien, die Ziervögel tagtäglich für ihren Stoffwechsel benötigen. Besonders reichhaltig ist das Poly-min an fein gemahlenen fossilen Austernschalen. Diese sind dafür bekannt, dass sich bei ihnen im Gegensatz zum gemahlenen Kalkstein das Calcium verzögert löst. Dies hat den Vorteil, dass der Vogel eine gleichmäßige Calciumversorgung erhält. Tests haben gezeigt, dass fossile Austernschalen als verzögert lösliche Ca-Quelle eine positive Beeinflussung von Tiergesundheit, Wohlbefinden und Leistungssicherung bringen.
Mehr über Poly-min http://re-scha.de/index.php?page=1203596738&f=1&i=1805198880&s=314400924&ss=1203596738

Kaufen Sie Wellensittiche nur aus einer sauberen Zucht!

Mittwoch, 7. April 2010

Liebe Wellensittichliebhaber und Wellensittichhalter,

oft wird mir von Wellensittichhaltern, die bei mir einen Vogel abholen, berichtet, dass sie aus verdreckten Zuchten oder unsauberen Zoogeschäften schon Wellensittiche erworben haben, mit denen sie dann enorme gesundheitliche Probleme hatten. Das ist natürlich nicht verwunderlich.

Mein Tipp: Kaufen Sie niemals einen Wellensittich aus einer Zucht (oder einem Zoogeschäft), welche nicht sauber ist. Dreck auf dem Boden oder Kothaufen in den Zuchtboxen, sowie eine unsaubere Voliere sind der ideale Nährboden für Keime. Eine hohe Keimzahl macht die Vögel (und auch den Menschen) krank.

Erwerben Sie niemals einen Wellensittich aus einer Zucht, die “streng riecht”. Pflanzenfresser, die streng riechen sind krank! Sollten Sie keine Lust auf Diskussionen haben, können Sie die Zucht ja unter einem Vorwand verlassen.

Oft höre ich das Argument, dass der Käufer den aus unsauberen Zuchten kommenden Wellensittich “gerettet” hat. Das mag sein, aber man sollte bedenken, dass der Züchter von dem man den Vogel gekauft hat, sich durch den Kauf bestätigt fühlt und fleißig weiter züchtet. Kann der Züchter seine Wellensittiche hingegen nicht verkaufen, wird er wohl seine Haltungsbedingungen, etc.  überdenken, die Zucht einstellen, oder die Vögel besser halten.

So bestimmen Sie mit Ihren Kaufverhalten, ob schlechte Zuchten weiterhin bestehen oder nicht.

Das ist, denke ich, eine sehr effiziente Art von Tierschutz