Stubenvögel brauchen gesunde Luft
Nymphensittiche: Der Käfig gehört nicht in die Küche.
Jeder Vogelbesitzer muss sich nicht nur um die artgerechte Ernährung, sondern um allem um eine gesunde Unterbringung seiner Tiere bemühen. Zugluft und starke Temperaturschwankungen können schnell zu Erkältungen führen. Das wissen die meisten Vogelbesitzer. Aber auch durch unsaubere Haltungsbedingungen können Erkrankungen wie Aspergillose (durch Schimmelpilzsporen) oder Lungenentzündung (durch Staphylokokken oder Streptokokken) zur Folge haben. Hygiene ist deshalb das erste Gebot in der Vogelhaltung.
Luftverbesserung bringt Ionisatoren, die die Luft staubfrei halten und die Übertragung von Bakterien und Schimmelpilzsporen eindämmen können.
Die Küche sollte grundsätzlich kein Ort für Vögel sein. Speisedüfte, Fette, Teflondämpfe und starke Temperaturunterschiede greifen die Gesundheit eines Vogels schnell an. Gleiches gilt für Räume, in denen ständig geraucht wird. Die Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs sind für
Heimvögel eine Belastung. Sie reagieren mit Mauserschwierigkeiten, aber auch mit Reizungen der Atemwege und mit Kreislaufschwächen. Das Nikotin in der Atemluft kann auch Herzrhythmusstörungen und Blutgefäßschäden hervorrufen.