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Mit dem Dunkelfaktor kann man die rezessiven Schecken gut verbessern
Von Jim Rowe
Übersetzung: Florian Böck

In einer Zeit, in der, der Rezessive Schecke nun annähernd das Niveau von sehr guten Normalvögeln erreicht hat, stellt sich die Frage, wann wir den ersten Schaugewinner in dieser Klasse haben.

Vor ein paar Jahren noch hätte man, über Äußerungen dieser Art, nur hämisch gelacht, aber nach den schnellen Verbesserungen bei den besten Exemplaren dieser Farbspielart, müssen solche Fragen nun ernst genommen werden.

Seit ich 1965 mit der Wellensittichzucht angefangen habe, war immer schon ein Hinweis an Züchter, die sich mit diesem Farbschlag beschäftigen, am häufigsten. Die größte Zuchtverbesserung für rezessive Farbschläge erreiche man dadurch, dass man sie an die besten Normalvögel verpaart, um dann im nächsten Jahr die Spalterbigen mit rezessiven Vögeln anzusetzen.

Ich bin mir sicher, dass man über diesen Weg dazu gekommen ist, diese schwierige Farbe so zu verbessern und darüber letztendlich den heutigen Stand erreicht hat.

Wie geht es jetzt weiter? Natürlich schaut man nach weiteren Verbesserungen, aber das gestaltet sich immer schwieriger, da der Unterschied zu den Normalvögeln nur noch sehr gering ist. Die Normalvögel, die man sich leisten kann, sind meist nicht besser, als die besten rezessiven Schecken. Wenn man nun die Möglichkeit hat einen sehr guten Normalvogel zu erhalten, dann ist man wieder im Geschäft, allerdings sind Vögel dieser Art nur schwer zu bekommen.

Es ist natürlich klar, dass man einen Wellensittichstamm nach 30 Jahren nicht mehr so stark verbessern kann wie am Anfang der Zucht. Aber die Suche nach guten Einkreuzungsvögeln geht weiter, um noch die letzten Verbesserungsprozente aus den Vögeln herauszukitzeln.

Wie kann das geschehen?

Ich denke wir sollten die Zuchtverbesserung in der heutigen Zeit anders angehen. Wenn man Resümee zieht, so fällt auf, dass der rezessive Schecke, dem seit der Anfangszeit anhaftete, er wäre zu klein, dieses Vorurteil erst in den letzten Jahren abgelegt hat. Man kann es sich heute kaum vorstellen, dass es nahezu 40 Jahre dauerte, bis sich der rezessive Schecke auch in der Größe durchsetzte.

Es wurden im Laufe der Zeit einige Exemplare von ansehnlicher Größe nachgezogen, von denen man auch sagen kann, dass sie auch die nötige Kopfbreite hatten. Aber leider kam diese Größe meist nicht durch den Körperbau, sondern durch die Feder zustande. Um es züchterisch auszudrücken – sie waren alle zu buffig. Diese Tatsache hat aber trotzdem bewiesen, dass Kopfbreite und Feder auch auf rezessive Farbschläge übertragen werden können. Allerdings ist es unabdingbar die Federgröße ein bißchen zu limitieren, bevor man den rezessiven Schecken soweit hat, dass er auch mal eine Schau gewinnen kann.

Eine gute Möglichkeit

Es ist bekannt, dass der dunkelfaktorige Wellensittich bei allen Farben kleiner erscheint als ein vergleichbarer Hellfaktoriger. Deswegen hat man auch noch nicht allzuviele gute Olive oder Mauve auf Schauen gesehen. Was sehr erstaunlich ist, dass diese Regel, auf den rezessiven Vogel bezogen, genau entgegengesetzt wirkt. Die Größe der Feder nimmt meist enorm zu, wenn man den Dunkelfaktor einkreuzt. Ich habe keine Erklärung dafür, aber ich kann versuchen es zu beweisen, indem ich die größten Vögel, die ich je auf Schauen gesehen habe aufzähle: 1. Dave Cottrel mit einer violetten Henne ca. 1986 , 2. Ghalib Al Nassers‘ und mein hellblauer Hahn aus dem Jahre 1990, 4. Mike Crawford mit seiner zimt-dunkelgrünen Henne 1992.

Alle diese Vögel haben auf sehr hohem Niveau gut abgeschnitten und sie trugen alle den Dunkelfaktor. Traurigerweise waren sie alle ein bißchen zu buffig und waren unsauber gezeichnet. Aber es scheint so, als könne man über den Dunkelfaktor, bei den rezessiven Schecken, sehr viel verbessern.

Die zweite Mutation die ich nennen kann, wenn es um die Verbesserung von rezessiven Schecken geht, sind die Aufgehellten. Ich habe keine Information, wie das bei anderen Züchtern aussieht, aber ich habe in meiner Zucht bemerkt, dass, wenn man die Aufgehellten mit rezessiven Schecken kreuzt, man gute Ergebnisse erhält. Das erscheint unlogisch, ist aber so. Leider geht in der Nachzucht dabei der schöne Farbausdruck verloren.

Wie auch immer, wenn Dunkelfaktorige und Aufgehellte zur Zufriedenheit des Züchters nachziehen, sollte man zum Schluß kommen, dass man diese drei, nämlich den rezessiven Schecken, den Dunkelfaktorigen und den Aufgehellten zu einem Spitzenvogel formt.

Das stellt einen weiteren Schritt in Richtung des Schaugewinners dar.

Man sollte es mit kombiniert dunkelfaktorigen, aufgehellten Rezessiven Schecken versuchen, die man an spalterbige Vögel zurückkreuzt. Mit dieser Methode könnte man Vögel mit korrekter Größe und Kopfqualität, ohne Flecken und zu buffigem Gefieder erhalten.

Wieso wurde der rezessive Schecke eigentlich so beliebt? Schauklassen mit bis zu 20 Vögeln sind heute keine Seltenheit mehr, wo es doch noch vor einigen Jahren nicht denkbar war, eine volle Schauklasse anzutreffen.

Unterstützung

Zuallererst ist hier die Unterstützung seitens des Clubs für schwierige Farben (VBC)

zu nennen. Das Bewertungssystem ermöglicht es vielen Austellern eine Rosette oder eine Urkunde zu gewinnen.

Diese Methode wurde dann von der Schau für schwierige Farben weiter praktiziert, was weitere Züchter zum Ausstellen motivierte.

Letztendlich begünstigte auch die sehr geringe Anzahl an Spielarten in den Normalfarben, das Verhalten der Züchter, sich diesem Farbschlag zuzuwenden. Die rezessiven Schecken waren noch nicht so träge was das Brutverhalten angeht, und es machte sehr viel Freude, keine Schwierigkeiten bezüglich Befruchtung oder anderen geläufigen Problemen, wie sie bei Normalvögeln vorkommen, zu haben.

Deswegen haben viele namhafte Züchter heute ein paar Paare rezessive Schecken in ihren Anlagen, und viele von ihnen stellen regelmäßig aus.

Es ist wunderschön, wenn man auf einer Schau Hunderte von rezessiven Schecken sieht, unter denen sich auch einige Ausnahmeexemplare befinden.

Ein Schausieg durch einen rezessiven Schecken wäre für mich das i – Tüpfelchen.



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