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Hellflügel und der Opalin-Faktor
Von Malcolm Freemantle
Übersetzung: Florian Böck

Die meisten Hellflügelzüchter vermeiden es Opalinvögel in ihrer Ausstellungslinie zu verwenden, da, bedingt durch den meist starken Melaninanteil der Opaline, die Flügelzeichnung der Hellflügel darunter leiden würde. Die Flügelzeichnung, der Nachzucht solcher Verpaarungen, wäre dann dunkler und betonter als bei den Elternvögeln.

Ich habe diese Erfahrung, während der 30 Jahre in denen ich jetzt Wellensittiche dieser Mutation züchte, auch sehr oft machen müssen. Auskreuzungen bei denen ich Opalinvögel mit Vögeln, die sich später als Spalter herausgestellt haben verpaarte, belegten meist die anfangs beschriebene These.

Es ist sehr schwierig, Auskreuzungen mit Normalvögeln durchzuführen, ohne dabei gleichzeitig den Opalin - Faktor mit weiterzuzüchten. In den meisten Top - Zuchten wurden irgendwann einmal Opalinvögel mit Normalvögeln verpaart, um den „Super - Wellensittich“, den absoluten Siegervogel mit großem Kopf, perfekter Maske und Kehltupfen zu züchten. Ich selbst habe auch in meiner anfänglichen Ungeduld Gelbe und Weiße gekauft, um gute Spalter von ihnen zu erhalten, welche sich dann als spalterbig in Opalin herausgestellt haben.

Als ich diese Vögel in meine reinerbigen Wellensittiche einkreuzte, erhielt ich als Ergebnis Opalen Hellflügel im Nest. Meine ersten Reaktionen damals waren diese Opalinen Hellflügel sofort zu verkaufen, da diese immer dunklere Flügelzeichnungen hatten als ihre Eltern. In einer Folge dessen habe ich dann begonnen die besten Opalinen zu behalten und mit ihnen eine Linie von Rainbows aufgebaut, um von diesen kostspieligen Auskreuzungen wenigstens einen Nutzen zu haben. Das ist alles recht und schön, wenn man eine Vorliebe für diesen Farbschlag hat. Allerdings läßt die Anwesenheit dieser kleineren Vögel den Qualitätsdurchschnitt der gesamten Ausstellungsvögel nach unten purzeln. Trotzdem kann man aus diesen Verpaarungen ein oder zwei Ausnahme Regenbogen - Wellensittiche züchten und sogar eine beachtliche Hellflügel opalin dunkelblaue Henne kann plötzlich auf der Stange sitzen. In der letzten Zuchtsaison habe ich einen Gelben 1,0 gekauft um den Faktor Größe in meiner Zucht zu verstärken. Der Hahn war spalt in Opalin. Wie bei den meisten Auskreuzungsvögeln, die man in seine Zucht bringt, reichten auch hier die Aufzeichnungen über die Abstammung nur bis zu einem gewissen Grad. Bei diesem Vogel waren die Eltern Gelb und Opalin hellgrün und deswegen mußte der Hahn den Opalin Faktor in sich tragen.

Was man meist bei keinem gekauften Vogel sehen kann ist die Gesamterscheinung seiner Vorfahren und Geschwister; wenn man Glück hat sieht man gerade mal die Eltern. Man bekommt nicht oft die Chance, Brüder oder Schwestern, oder sogar die Großeltern des Vogels zu sehen. Wenn wir das könnten würde uns das Aufschluß darüber geben, was wir von der Nachzucht, bezüglich der Dunkelheit oder der Flügelzeichnung, zu erwarten hätten. Bei dem Gelben den ich kaufte wurde mir soweit ich mich erinnere erzählt, dass es sich bei der Mutter um eine ganz starke und gute Henne handelte. Wie auch immer, den gelben Vater bekam ich nicht zu Gesicht und auch andere Verwandtschaft wurde mir nicht vorgeführt. Das ist sehr schade, da die Nachzucht dieses Hahnes, insbesondere die dunkelgrünen Hellflügel, eine sehr helle und klare Flügelzeichnung, die man nicht alle Tage sieht, hatten. Zwei der Opalin Gelben Hennen hatten eine sehr weiche leuchtende Farbgebung auf Körper und Flügeln, dies ist meiner Meinung nach eine Eigenschaft die wir auch bei unseren normalen Hellflügeln forcieren sollten.

Ich stellte mir die Frage, ob diese brillante Farbgebung von dieser Familie auch an andere weitervererbt werden könnte. Der einzige Weg um dies herausfinden zu können, ist die Verpaarung zurück an die Hellflügel. Ich habe in dieser Familie nicht die Lösung für eine perfekte und klare Flügelzeichnung gesehen, dachte mir aber, dass möglicherweise, wenn die Vögel diese klare, leuchtende Farbgebung an ihre Nachkommen weitergeben würden, ich möglicherweise im Besitz einer Opalin Familie wäre, welche die Flügelzeichnung nicht verschlechtert. Sollte dies der Fall sein, dann müßten meine Aufzeichnungen derart genau sein, dass man ohne Probleme die Abstammung der Vögel zurückverfolgen könnte und sämtliche Details zur Verfügung stehen würden. So wäre es dann möglich genau zu sehen mit welchen züchterischen Mitteln man das Ziel, nämlich den klaren Opalin Hellflügel erreicht hat. Während der folgenden vier Bruten erzielte ich folgende Resultate mit diesen Verpaarungen: drei 1,0 dunkelgrüne Hellflügel, drei 1,0 hellgrüne Hellflügel, zwei 0,1 dunkelgrüne Hellflügel, eine 0,1 hellgrüne Hellflügel Henne, zwei 0,1 opalin Hellflügel, zwei 0,1 opalin Gelb und ein 1,0 Gelber. Die Hennen können nicht spalt in Opalin sein, aber einige Hähne sehr wohl. Um dies herauszufinden ist es notwendig Probeverpaarungen durchzuführen. Die 0,1 hellgrüne Hellflügel Henne ist, was die Flügelfarbe angeht, auch sehr gut, allerdings hat sich das Gelb bei ihrem Vaters auch auf die Farbtiefe des übrigen Körpers ausgewirkt. Ihre Nachkommen können diese Eigenschaft möglicherweise wieder zeigen. Zwei der hellgrünen Hellflügel Hähne haben das gleiche Problem, sie sind eine Zwischenform von dunklen Gelben und Hellflügeln. Beide wurden ausgestellt, und die Zuchtrichter haben sie nach genauer Betrachtung in der Hellflügel - Klasse gelassen. Der einzige Weg um herauszufinden was sie nun wirklich sind, ist sie an Hellflügel zurück zu verpaaren und die Resultate zu betrachten. Die passende Antwort zur Zukunft des Opalinen in der Hellflügelzucht steht immer noch aus. Sollte man allerdings dazu neigen diese Verpaarung in seiner Zucht zu praktizieren, so sollte man darauf achten, nicht zuviel Melanin in die Zeichnung zu bekommen.



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