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Das Comeback der Schiefer Wellensittiche
- engagierte Züchter versuchen sie in Großbritannien wieder einzuführen -
Von Ken Gray
Übersetzung: Florian Böck

Aufmerksame Wellensittichzüchter werden sich daran erinnern, dass der verstorbene Cyril Rogers (in der Ausgabe vom 10. Juli 1993 von „Cage and Aviary Birds“) darüber berichtete, dass er 1992 zwei Schieferhähne aus Holland importierte. Sie stammen von Vögeln mit dieser Mutation, welche geschlechtsgebunden vererbt wird, ab. Er hatte die Ahnen dieser Vögel 1970 nach Holland verkauft. Obwohl die Schiefermutation in England entstand, dachte man von ihr, dass sie ca. 1980 ausgestorben wäre. Cyril`s importierte Vögel kamen im Juli aus der Quarantäne. Im Juni des darauf folgenden Jahres fielen aus der Verpaarung von einem dieser Hähne mit einer Opalin dunkelblauen Hellflügel Henne, die ich gezüchtet hatte und die in Cyril´s Besitz war, 11 Jungvögel. Vier der Jungvögel bekamen 92er und der Rest 93er Ringe.

Der andere importierte Hahn, ein 91er Schiefer in dunkelblau brütete trotz Verpaarung an verschiedene Hennen nicht.

Einige Zeit später nahm ich, bedingt durch Cyril´s Krankenhausaufenthalt und mit dem Einverständnis seiner Tochter, alle seine Vögel in meinen Flug nach Clacton. Im späten Juni meldete ich in Cyril´s Namen zwei der jungen Schiefer bei der Schau für seltene Farben in Ryton in der Nähe von Coventry. Er war erfreut zu hören, dass diese Farbspielart wieder zu sehen sein sollte, besonders darüber, dass es auf der jährlichen seltene Farben Schau sein würde. Cyril starb im August. Die Mitglieder der „Rare Variety und Colour BS“ von der er ehemaliger Vorsitzender und Präsident war, setzen seine Bemühungen zur Wiedereinführung dieser Mutation in England fort. Dr. Margaret Young und ich selbst züchteten 1994 mit diesen Vögeln. Nun haben auch 3 weitere Mitglieder spalt Opalin Schiefer Hähne um mit ihnen in naher Zukunft zu züchten.

Im Juli verpaarte ich den Schiefer Hahn, der bereits 11 Junge nachgezogen hatte, mit einer Hellflügel Opalin hellblauen Henne, einer Schwester der Henne mit der er vorher verpaart war. Die Verpaarung war erfolgreich. Es fielen daraus vier hellblaue/Opalin-Schiefer Hähne in der ersten Brut. In der zweiten Brut fielen zwei weitere spalt Opalin Schiefer Hähne und eine Schiefer Henne. Während ich den Artikel schrieb waren die Vögel noch nicht voll befiedert.

Margaret hat herausgefunden, dass die grauen Daunen (imGegensatz zu den weißen) bei unbefiederten Jungvögeln Anzeichen dafür sind, dass es sich um phänotypische Schiefer handelt.

Anfängliche Probleme beim 2. importierten Hahn

Den anderen importierten Schiefer den Cyril nicht zum brüten gebracht hatte, fand ich, zusammen mit einer Tochter des anderen Holländerhahnes zusammen, in einem Käfig. Die junge Henne hätte frühestens im August brüten können. Der Hahn zeigte keinerlei Interesse an der Henne, obwohl ich ihn von Juni bis Anfang November mit ihr zusammen in einem Käfig in meinem Vogelhaus gehalten hatte. Ende November aber dann zeigte er sich in bester Brutkondition und die Henne legte ihr erstes Ei. Ich hoffte, dass sowohl Schiefer Hähne als auch Hennen aus dieser Verpaarung fallen würden. Eine andere selbst gezüchtete Schiefer Henne verpaarte ich an einen passenden blauen Hahn und wartete bis beide in Brutkondition kommen würden, um dann einen Brutkasten einzuhängen.

Margaret hat mich übertroffen

Was die Anzahl der nachgezüchteten Jungvögel angeht hat mich Margaret sogar noch übertroffen. Sie hatte von mir aus Cyril´s Stamm eine 92er Hellflügel Schiefer Henne einen 92er hellblauen/Opalin-Schiefer Hahn, einen 92er Hellflügel-Opalin-hellblauen/Schiefer und einige 93er spalt in Opalin und Schiefer Hähne. Verpaart an passende Partner erhielt Margaret letztes Jahr 21 Jungvögel von ihnen. Unter denen sich drei Schieferhennen und zwei eindeutige spalt Schiefer Hähne befanden. Die Schiefer Hennen sind Junge von zwei verschiedenen Pärchen, dies belegt ohne Zweifel, dass die Väter, die Hähne von Cyril, eindeutige Schiefer Spalter sind.

Der Rest von Margaret´s Jungvögeln sind phänotypisch keine Schiefervögel, was aber eine Spalterbigkeit nicht ausschließt. Es müssen allerdings zuerst Probeverpaarungen durchgeführt werden, um die festzustellen. Unterdessen geht die Zucht weiter.

Ich hoffe, bald von den anderen drei Mitgliedern des Clubs zu hören, dass auch deren Spalter Hähne, die man ihnen vor einiger Zeit gab, zur Brut schreiten.

Die Zusammenarbeit der Mitglieder mit dem Ziel seltene Farbschläge zu festigen und bekannt zu machen ist eines der Hauptgebiete für das sich die „Rare Variety and Coulor Budgerigar Society“ einsetzt. Züchter die sich dieser Vereinigung anschließen wollen können sich bei

Collin Putt
124 Stonewall Crescent
Whitestone, Nuneaton, Warwickshire



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