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Schwarzschwingen Wellensittiche
Von Dave Cottrell CB371
Übersetzung: Florian Böck

Während meiner Karriere als Vogelzüchter in der ich eine große Bandbreite an Käfig- und Volierenvögeln gezüchtet habe, ist mir ziemlich schnell klar geworden, dass die Jungvögel im Nest nicht immer so aussehen wie man es von den Eltern erwarten würde. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen wie ich beim ersten Mal, als ich mit Agaporniden brütete, ein Pfirsichköpfchen von normalfarbigen Eltern zog. Das ist jetzt über 25 Jahre her. In dieser Zeit waren Pfirsichköpfchen noch sehr selten und kosteten 100 Pfund pro Paar.

Deswegen bin ich auch mit großem Interesse auf die nordwalisische Insel Anglesey gefahren, um dort einen rätselhaften Vogel zu sehen.

Ich züchte nun seit über 25 Jahren Wellensittiche und die Hälfte dieser Zeit habe ich auch die Top-Schauen gerichtet. Durch die Tausendschaften an Wellensittichen die ich gerichtet habe und die ganzen Vögel die ich bei anderen Züchtern sah, habe ich heute ein Auge für den Besonderen, vom Normalen abweichenden Vogel entwickelt.

Die „Spezialfarbschläge und seltene Farben Schau“ die jedes Jahr im Juni in Coventry abgehalten wird bringt die selten ausgestellten Farben zusammen. Zusätzlich hat die Budgerigar Society auf ihren Vorbildungsveranstaltungen auch einen Bereich in dem es um das Erkennen und Identifizieren von schwierigen Farben geht.

Beide Veranstaltungen ermöglichen es dem interessierten Züchter eine Vielfalt an seltenen Farben und Mutationen zu sehen.

Der Vogel, den ich gebeten wurde einmal anzusehen wurde mir als ein Vogel mit tief gelbem Körper, der von einigen schwarzen Federn unterbrochen ist, beschrieben, ähnlich eines Rezessiven Schecken. Allerdings mit einem intensiveren Schwarz und mit tiefblauen Wangenflecken, wie sie bei dominanten Vögeln üblich sind.

War es eine Mißbildung, eine neue Mutation oder nur ein schlecht gezeichneter Vogel von einem der gängigen Farbschläge?

Auf der Insel angekommen, habe ich recht schnell den Weg zu Fred Lancaster dem Züchter des besagten Vogels gefunden. Fred ist ein erfahrener Championzüchter. Eine Menge anderer Züchter hatten den Vogel schon begutachtet ohne den Erfolg, ihn identifizieren zu können. Als ich Freds Zuchtanlage betreten hatte, war der rätselhafte Vogel nicht zu übersehen. Er hatte wirklich eine attraktive und besondere Farbe und wie ich schnell bemerkte, stimmte er mit keiner in den Standards beschriebenen Mutation überein. Also was war dieser sonderbare Vogel? Das normale schwarze Auge mit weißer Iris und die normal blauen Wangenflecken ließen viele Möglichkeiten zu. Es konnte also keinerlei Art von Ino sein. Auch Lacewings und seltsam gezeichnete rezessive Schecken konnten ausgeschlossen werden.

Seine Eltern waren, wie mit mitgeteilt wurde, ein Normaler Hahn verpaart an eine Opalin Henne, einer davon Grau der andere Grün. Beide Elternvögel konnten nicht begutachtet werden, da sie entweder tot oder verkauft waren.

Die Mutter wird nun allerdings, um weiter mit den Vögeln zu experimentieren, an Fred zurückgegeben.

Während meiner weltweiten Reisen, auf denen ich viele Zuchten und damit verbunden auch viele Vögel zu Gesicht bekam und auf den zahlreichen Schauen in Großbritannien habe ich nur drei Vögel mit ähnlicher Zeichnung gesehen.

Den Ersten sah ich bei Reg Crossman in Sutton etwa vor 20 Jahren. Der Vogel den mir Reg präsentierte hatte einen schneeweißen Körper mit intensiv schwarzen Flügeln und Schwanz. Ein weiterer Vogel dieser Art saß auf der Allestree & Derby Championship-Schau vor über 10 Jahren. Dieser Vogel war ein gelber mit ebenso schwarzen Flügeln und Schwanz. Den dritten Vogel sah ich während ich mit Eddie Geary zu Werbezwecken für die Budgerigar Society auf der schottischen Budgerigar Society Championship Schau in Perth war. Das war Anfang der 90er.Ich wurde gebeten diesen Vogel anzusehen, ich glaube er stand in der Neubeginner-Stufe.

Alle drei Vögel hatten eine Gemeinsamkeit: Sie waren im Nest normalfarbige Vögel und ihre Farbe änderte sich erst als sie mauserten. Der weiße Vogel von Reg Crossman hat eine Jungvogelschau als Opalin Grauer gewonnen.

Bei den zwei gelben Vögeln war es ähnlich. Ich habe nur wenige Worte mit den Züchtern über ihre Vögel gesprochen, aber eines erscheint mit bei allen Vieren gleich zu sein. Die Vögel waren allesamt Hähne, die mit großer Wahrscheinlichkeit einen Graufaktor hatten.

Der letzte Vogel der mit dieser Färbung auftauchte, folgte nicht dem Vorbild der anderen. Er war bereits im Nest gelb und ich denke, dass Probeverpaarungen in der nächsten Saison zeigen werden, dass der Vogel nur ein sehr seltsam gezeichneter Normal Graugrüner ist.

So weit ich weiß hat keiner der früheren Vögel einen Jungvogel nachgezogen, der ähnlich gezeichnet war, noch sind einige Generationen später Vögel aufgetaucht, die eine neue Mutation mit rezessiven Eigenschaften bestätigen würden.

Da ich ein Züchter bin der seinen ganzen Stall mit rezessiven Vögeln voll hat, freue ich mich über jede neue Mutation die neu auftaucht und attraktiv gezeichnet ist und die ich zu Gesicht bekomme.

Ich wünsche Fred für das nächste Jahr viel Glück. Möge es ihm gelingen von seinem Vogel Junge zu ziehen, die ähnlich gezeichnet sind.

Da er nun die Mutter des Vogels hat steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er, wenn es sich um eine neue Mutation handelt, diese zum Vorschein bringen kann.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich nächstes Jahr nach Anglesy eingeladen würde und dort Käfige voller Vögel dieser Mutation vorfinden würde.



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