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Mein zweckmäßig gebautes Vogelhaus erfüllte mir einen Lebenstraum
Von Geoff Capes
Übersetzung: Florian Böck

Es ist jetzt vier Jahre her, dass ich mir einen Lebenstraum erfüllt habe. Wir sind in unser heutiges Haus gezogen, welches von dreieinhalb Morgen Land und einem großen Obstgarten umgeben ist. In der Welt herum zu reisen, um an Sport-Wettkämpfen teilzunehmen hatte durchaus seinen Reiz, aber das zurückgezogene Leben gefällt mir am besten, (Anmerkung: Geoff Capes war früher Kugelstoßer).

Nachdem ich in ländlicher Umgebung aufgewachsen war, schien es mir mehr als natürlich eigene Tiere zu halten und Gemüse anzubauen. Schon bald hatte ich neben meinen zwei Schäferhunden und meinen Wellensittichen auch einige Ziegen und Hühner.

Obwohl mein erstes Vogelhaus auch schon ziemlich annehmbar war, es war Teil eines Nebengebäudes, in dem sich auch andere Einrichtungen wie Fitnessraum und Garage befanden, war ich mir sicher, dass es nur eine vorübergehende Lösung zur Unterbringung meiner Wellensittiche darstellte.

1993 kam ich meinen Vorstellungen ein großes Stück näher, als ich ein eigenes Vogelhaus dazubaute. Es ist gemauert und mißt 11 x 4,5 m. Eine Wasserleitung, Strom und Abfluß wurden auch eingerichtet. Es ist freistehend, so dass, wenn nötig, außen herum Freiflüge angebaut werden können. Momentan gibt es je zwei Innen – und Außenflüge und 40 Zuchtboxen, die alle an einer Wand angebracht sind. Eine weitere Außenvoliere baue ich dazu, wenn die zeitliche Einschränkung durch mein momentanes Theaterstück vorbei ist.

Die Zuchtboxen messen 82 x 38 x 38 cm, sie haben englische Vorsatzgitter und sind blockweise zusammengebaut, so dass sie bei Bedarf bewegt werden können. Die ganze Einrichtung (Brutkasten, Käfige und dergleichen) ist neu.

Das vorhandene Licht wird von fluoreszierenden Neonröhren unterstützt. Ich habe nur einen Ionisator im Gebrauch, aber selbst ohne diesen hätte ich nie schlechte Luft, da ich um eine gute Luftzirkulation zu erreichen von Zeit zu Zeit das Fenster öffne.

Der glatte Boden tut sein übriges, um mir das Reinhalten so leicht wie möglich zu machen. Allerdings wird der Boden, obwohl er täglich gekehrt wird, einmal in der Woche mit Vadonine V 18 feucht gewischt.

Ein gewisses Muß an Hygiene besteht in jeder Zuchtanlage, aber ich glaube nicht an übertriebenen „Putzfimmel“. Ein klinisch reiner Vogelraum ist nicht besser oder sogar schlechter, was das Halten von Vögeln im allgemeinen und das Nachziehen von Jungvögeln angeht.

Größer heißt nicht unbedingt erfolgreicher

In der Zeit in der ich das Hobby Wellensittichzucht nun betreibe, habe ich viele Züchter erlebt, die ihre Zucht in größere Anlagen verlegten. Das einzige was sie dort feststellen mußten war, dass die Vögel schlechter brüteten. Deswegen hatte ich, als ich meine Zuchtanlage verlegte, auch immer ein bißchen Besorgnis im Hinterkopf. Aber es trat in meinem Fall das Gegenteil ein. Ich bin jetzt mitten in der besten Brutsaison die ich je erlebt habe. Ich habe meine Vögel recht früh verpaart – im frühen September – und an Weihnachten hatte ich mehr als 100 Jungvögel beringt. Man sollte dabei nicht vergessen, dass es mir aufgrund meiner vielen anderen Verpflichtungen nicht möglich ist sehr viel Zeit bei meinen Vögeln zu verbringen und trotzdem sind die Vögel fast immer in Gedanken bei mir. Nach vielen Jahren mit den Wellensittichen glaube ich, dass ich jetzt auf ein gutes Fütterungsprogramm gestoßen bin. Ich kaufe eine exzellente Wellensittich Saatenmischung, welcher ich reine Kanariensaat beimische. So komme ich auf einen Anteil von 80% Kanariensaat in der Mischung. Der Rest besteht aus gemischter Hirse. Um den Vögeln eine größere Auswahl bieten zu können, gebe ich zusätzlich eine kleine Schale Wellensittich Konditionssaat. Als Weichfutter biete ich ihnen ein trocken gefüttertes Markenfutter, welchem ich „Prime“ in der empfohlenen Menge zufüge. „Prime“ ist ein Multivitamin Präparat mit probiotischen Bestandteilen. Es wird von der Firma Hagen Pet Products, für die ich in beratender Funktion arbeite, hergestellt. Eine normale Gritmischung, Sepiaschalen und Jodkalksteine werden meinen Vögeln die ganze Zeit über gereicht. Dem Trinkwasser füge ich „Solvit“ bei.

Es ist ein trauriger Bestandteil unserer heutigen Zeit, dass der letzte Baustein zur Fertigstellung meines neuen Vogelheims eine moderne Diebstahlsicherung war, obwohl ich meinen zwei Wachhunden sehr vertraue. Sollten alle Stricke reißen habe ich immer noch einen alten Holzknüppel an dessen Vorderseite ein Nagel durchgeschlagen ist. Sicher ist sicher.



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