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Man sollte den Vögeln viel Zeit widmen!
- tägliche Arbeit mit den Wellensittichen ist unabdingbar und nicht nur am Wochenende
von Fred Wright
Übersetzung: Florian Böck

Die schönste Zeit im Jahr mit den Wellensittichen ist für mich ohne Zweifel die Zuchtsaison. Ich züchte nun schon seit mehr als 30 Jahren Vögel, und der Anblick von befruchteten Eiern im Nest und die Tatsache, dass die meisten schlüpfen könnten, ist immer noch etwas besonderes.

Die meisten Wellensittichzüchter freuen sich darüber zu sehen, wie ihre Jungvögel nach und nach Federn bekommen und es so möglich ist, allmählich die Farbe zu erkennen. Diese Phase habe ich schon vor Jahren überwunden. Heute freue ich mich darüber, wenn die Jungen gut gefüttert sind. Was mich allerdings schon interessiert, ist der Abstand zwischen den Augen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Vögel ohne diese gewisse Kopfbreite im Nestlingsalter, nie die großen Ausstellungsvögel werden. Davon, dass ich schon sehr früh im Jahr Jungvögel mit Ringen des laufenden Jahres züchte, bin nun schon seit längerem abgekommen. Jetzt freue ich mich das ganze Jahr über gleichermaßen, gute Jungvögel zu sehen. Sollte allerdings in den ersten vier Monaten eines Jahres ein wirklich guter Jungvogel schlüpfen, so sehe ich auch heute noch in ihm einen potentiellen Schausieger.

Die Schau die alle englischen Züchter gewinnen wollen, ist die Budgerigar Society Club Schau. Um so mehr freute ich mich letztes Jahr, meinen Freund Joe Nevin aus Dublin, den Preis für den besten Jungvogel in Doncester mit seinem hellblauen Hahn gewinnen zu sehen.

Wenn im Laufe der Zuchtsaison die Eier unbefruchtet sein sollten, so werden sie der Henne weggenommen, um Platz für ein neues Gelege zu machen, oder ich setze gleich eine völlig andere Henne in den Nistkasten.

Wenn ein Paar nur einen Jungvogel nachzieht, dann lege ich diesen meist in ein anderes Nest, um den Eltern ein neues Gelege zu ermöglichen, oder ich setze in das Nest mit dem einzelnen Jungvogel einige Jungvögel im gleichen Alter. Einzelne Jungvögel machen bei der Aufzucht meist Probleme. Die besten Erfahrungen habe ich mit drei bis vier Jungvögeln pro Nest gemacht. Ich setze meist vier bis sechs Paare auf einmal an, um später die Möglichkeit zu haben, die Jungen oder auch die Eier zu verlegen. Die Zeiten in denen ich extra Ammenpaare angesetzt habe sind vorbei.

Es ist sehr wichtig in den ersten Monaten des Jahres so viele befruchtete Eier und vielversprechende Jungvögel, als irgendwie möglich, von den besten Altvögeln, zu bekommen.

Das bedeutet natürlich mit den Vögeln die ganze Woche über zu arbeiten, und nicht nur am Wochenende mal vorbei zu schauen.

Wenn man die Paare nur am Wochenende neu zusammenstellt und die wichtigen Entscheidungen immer auf selbiges verschiebt, dann geht wichtige Zeit verloren.

Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, am Anfang des Jahres, gute Jungvögel zu züchten. Vom Züchter wird hierbei während den Monaten Januar, Februar, März und April nicht nur Wasser- und Futtergabe während der Woche verlangt, sondern vollkommene Hingabe über einen langen Zeitraum. Also widmen sie ihren Vögeln ein bißchen mehr Zeit, sie sparen sich diese dann später, wenn sie nicht über schlechte Zuchtresultate nachdenken müssen



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