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temse DSV2410
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BeitragVerfasst am: Di Aug 26, 2014 18:02    Titel: Trichomonaden Antworten mit Zitat
Nach einer Vermutung meinerseits hat eine mit Vögeln halbwegs vertraute Tierärztin in meiner lokalen Praxis auf meine Bitte hin heute einen Kropfabstrich eines WS auf Trichomonaden untersucht und sie tatsächlich in größerer Anzahl bestätigen können.

Ein Medikament bekomme ich morgen, da sie sich noch mit einem vk Kollegen besprechen möchte. Ihr vorrätiges Präparat (habe leider nicht gefragt, aber gehe ja mal von Ronidazol aus) ist nur in 400mg-Tabletten und ein WS benötigt offenbar 2mg des Wirkstoffes. Somit wird sie wohl noch ein besser angepasstes Präparat besorgen oder mir ein Rezept ausstellen.

Ich hatte persönlich in meinem Bestand damit noch nie zu tun, bin daher nicht mit den üblichen Vorgehensweisen in der Behandlung vertraut.

Was würdet Ihr aus Eurer Erfahrung zu einer Behandlung sagen - nur den betroffenen Vogel bei dem mir was aufgefallen war und der nun vorerst getrennt sitzt, oder den gesamten Bestand? Ich wäre ja für letzteres, da ich immer höre dass dies mehr Sinn macht. Oder verwechsele ich das grade mit Megabakterien?
Auch sprach die TÄ erstmal von einer Gabe alle 12h direkt in den Schnabel und ist sich unsicher bei einer Gabe über das Trinkwasser. Aber auch wenn mein Bestand mit derzeit 22 Vögeln nicht übermäßig groß ist, ist eine individuelle Eingabe zwei Mal täglich ja nicht machbar ohne die Tiere über Gebühr zu stressen?! Ich meine hier im Forum idR von einer Gabe über das Trinkwasser gelesen zu haben.

Bitte um Eure Meinungen und Erfahrungen, so dass ich bei der Besprechung um das Medikament und wie viel ich abholen möchte morgen Vormittag vllt etwas besser Bescheid weiß. Vielen Dank!!!
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Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. Gandhi
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BeitragVerfasst am: Mon 01 May 06:22 2017    Titel: Trichomonaden


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Nurmi
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: Di Aug 26, 2014 18:56    Titel: Antworten mit Zitat
Also Ronidazol habe ich damals übers Trinkwasser gegeben, da Heidi immer wieder gestreut hat und die Gefahr eine Ansteckung groß war.
Das erste mal bekam sie Spartrix, dass haben dann alle einmalig in den Schnabel bekommen.

Als Heidi mal einen minimalen Befall hatte, hat nur sie es bekommen, und für die anderen habe ich was mitbekommen, dass ich ihnen gegeben hätte, wenn Symptome aufgetreten wären.

Also ich denke das ist Ansichtssache, aber ich finde beide Methoden o.k.

Über die Dosierung von Ronidazolkann ich nichts sagen, da mir Dr. Geduldig damals so abgemessene einzelne Röhrchen mitgegeben hat pro Tagesdosis auf 1oo ml Wasser. Waren ein paar Tage, aber ich weiß nicht mehr genau wieviel

Gute Besserung dem kleinen Patienten.

lg Nurmi Smile
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mit feinen grüssen von Milky, Mustafa, Gittasittich Molly, Hilda, Sally Kapitän, Liesl, Resi, Cläußchen und in Erinnerung an Jason (25.08.14) Maxi (3. Juni 2014) Schätzle (04.August 2013)SusiIII
(16.05.12).,Heidi Hummel (26. Oktober 2011) WG-Chefin Susi (22. Januar 2011), Emil (2.Oktober 2009)Selma (+ 14.Juli 2008) , Fritz ( + 15.Juli 2007) , Michel1, Michel2(+ März 2006) , Susi1,Donald, Gabriel

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temse DSV2410
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
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BeitragVerfasst am: Di Aug 26, 2014 19:23    Titel: Antworten mit Zitat
Danke Dir für Deine Antwort! TÄ hat sogar vorhin schon zurückgerufen, ich soll den gesamten Bestand behandeln, aber jedem Vogel einzeln in den Schnabel und das zwei Mal täglich, 10 Tage lang! Da kann ich ja jetzt schon überlegen, wie viele mir da mit Herzkasper umfallen?!
Darum würde ich trotzdem gerne noch weitere Meinungen hören wie das über das Trinkwasser ist.
Werde morgen direkt nach Abholung auch hier notieren, um welches Med. es sich genau handelt.
Die Situation ist auf jeden Fall die, dass ich einen Vogel habe der nicht okay schien, er sitzt getrennt in einem Käfig und bei ihm wurde der Kropfabstrich entnommen. Ihn würde ich auf jeden Fall individuell direkt behandeln, aber die anderen lieber über das Trinkwasser...... Sad
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Anne DSV2252
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BeitragVerfasst am: Di Aug 26, 2014 20:43    Titel: Antworten mit Zitat
Liebe Heike,

ich hatte bei Trichomonaden den ganzen Bestand behandelt.

Mit Spartrix - eine 1/4 Tablette auf 100ml Wasser und das 8 Tage lang.

Spartrix enthält:
Carnidazol 10,0 mg
- sonstige Bestandteile
Lactose Monohydrat 204,0 mg
Natriumdodecylsulfat 0,3 mg
Mikrokristalline Cellulose 54,0 mg
Magnesiumstearat (PH.Eur) 1,1 mg
Hochdisperses Siliciumdioxid 0,6 mg

Ich hoffe es hat dir ein wenig geholfen. Gute Besserung für die Wellis.
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Gruß Marianne
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Neandertaler
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Anmeldungsdatum: 01.12.2004
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BeitragVerfasst am: Di Aug 26, 2014 22:12    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hatte früher den gesamtemn Bestand behandelt.

Davon bin ich allerdings nicht mehr überzeugt, denn Trichomonaden sind ein ständiger Begleiter unserer Wellensittiche. Heute behandele ich nur die betroffenen Vögel.

Das Mittel meiner Wahl ist zur Zeit Ronidazol, und zwar 7 Tage lang über das Trinkwasser. Bei starken Krankheitssymptomen gebe ich die erste Dosis per Kropfkanüle direkt in den Kropf, danach aber über das Trinkwasser.
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Gitta
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 7:36    Titel: Antworten mit Zitat
Liebe Heike,

ich habe mit Trichos keine Erfahrung und kann Dir deshalb leider nicht helfen Sad
aber Daumendrücken kann ich
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Liebe Grüße,
Gitta




Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!!
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 7:36    Titel: Antworten mit Zitat
an deiner Stelle würde ich den zur Zeit erkrankten mit Spartrix behandeln, das habe ich bei meinen zwei gekauften Zwergwachteln auch gegeben. Einmal eine 4tel Tablette und fertig.

Den Rest des Schwarms dann übers Trinkwasser behandeln.
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Gruß

Edith
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temse DSV2410
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 7:58    Titel: Antworten mit Zitat
Lieben Dank für Eure Antworten!!!

Dass ich lieber den gesamten Bestand einmal behandeln möchte liegt daran, dass ich seit Anfang des Jahres drei Situationen hatte und mir somit nun der Gedanke mit Trichos kam und ja nun im derzeit betroffenen Vogel auch bestätigt wurde. Somit scheint der Druck ja irgendwie bei allen bzw zumindest mehreren derzeit etwas zu hoch zu sein und da dachte ich, es wäre vllt gut dem gesamten Bestand den Wirkstoff zu geben damit die Trichomonaden insgesamt "runtergefahren" werden.
Somit würde ich doch gerne den betroffenen Vogel individuell direkt in den Schnabel behandeln, und wenn möglich den Rest über das Trinkwasser, da bei ihnen ja ein zwei Mal tägliches Einfangen etwas aufwändig und stressig ist.

Ich werde ja nachher beim Abholen erfahren um welchen Wirkstoff es sich handelt und dann sehen wir weiter.
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Andrea DSV2463
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 8:42    Titel: Antworten mit Zitat
Oje! Tut mir leid, dass sich Dein Verdacht
bestätigt hat, liebe Heike! Sad

Ich drücke die Daumen und wünsche gute Besserung!
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Liebe Grüße von Andrea mit

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temse DSV2410
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 11:05    Titel: Antworten mit Zitat
Klar ist das doof, aber andersrum gesehen gut dass mein Verdacht direkt in die richtige Richtung ging und nun anständig was getan werden kann!

Ich habe Metronidazol-Suspension bekommen, 200mg/5ml.
1 WS bekommt 2mg wenn man es oral eingibt.
Wie würdet Ihr es dann auf das Trinkwasser gesehen machen?!
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StefanStrerath
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 19:19    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo

Ronidazol ist eigentlich für Tauben entwickelt worden.Daher die 400gr. Dose.

Da ein Welli wesentlich kleiner ist wird das Ronidazol anders Dosiert.

Aber die Anwendung ist gleich,alle Vögel bekommen Ronidazol über das Trinkwasser ,jeden Tag wechseln und das 7 Tage lang einige Tage Pausse und dann nochmal 7 Tage.Da es auch Eierlegende Trichos gibt. Hat mir mal ein TA ,der spezialiesiert auf Tauben ist,erklärt.
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Stefan
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temse DSV2410
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 27, 2014 20:03    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habe keine 400-g-Dose für Tauben bekommen sondern eine Suspension Metronidazol aus der (britischen) Humanmedizin (für Kinder). Die orale Dosierung für einen einzelnen WS kenne ich und lässt sich damit entsprechend herunterrechnen, nur frage ich mich nun noch wegen der optimalen Dosierung für den Schwarm über das Trinkwasser. Damit setze ich mich bewusst über den tierrztlichen Rat hinweg, jedes Tier zwei Mal täglich einzufangen und es schnabulös einzugeben.
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StefanStrerath
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BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 8:38    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo

War mir schon klar das du keine Dose bekommen hast Smile


Weis du den die genau konzentrazion der Metrodiazol Suspension?

Denke dann läst sich das genau umrechnen für die Trinkwasser gabe.

Ich würde das auch nicht machen 2 mal Täglich alle Vogel fangen
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Stefan
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StefanStrerath
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Anmeldungsdatum: 27.01.2005
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BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 8:39    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo

War dem Ta eigentlich klar das du mehre Ws hast Very Happy
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Stefan
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BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 15:05    Titel: Antworten mit Zitat
Ja ja, das weiß sie, auch wie viele genau. Wink
Es ist hier eine noch etwas größere Katastrophe, an einen vk TA zu kommen als in D. Diese jüngere TÄ ist nicht spezialisiert sondern eine von vielen TÄ in meiner lokalen Praxis, die offenbar da aber halbwegs kundig ist und ich fand sie auch wirklich "gut". Wir haben viel gefachsimpelt aber gelegentlihc hatte ich wirklich einfach das Gefühl, ich täte das Gespräch leiten und nicht sie. Und für die feinen Details hat sie mit einem vk Kollegen telefonisch Rücksprache gehalten.
Soviel nur eben zur Erklärung.

Wie o.g. hat die Suspension 200mg Wirkstoff auf 5ml.
Darum könnte ich das in der Tat gut ausrechnen, bzw habe das nun auch getan, anhand einer Angabe die ich in der Literatur gefunden hatte, dass man 200mg auf 1l Trinkwasser machen soll.
Über Bestätigungen oder Korrekturen hier würde ich mich dennoch freuen, da aktuelle Erfahrungsdaten manchmal ja doch aussagekräftiger sind.
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Neandertaler
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BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 16:09    Titel: Antworten mit Zitat
0,2 bis 0,3 g je Liter ist ok.
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temse DSV2410
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BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 19:57    Titel: Antworten mit Zitat
Dankeschön!!! Dann mache ich das so weiter!
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Karin M.
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BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 21:25    Titel: Antworten mit Zitat
Wir hatten leider auch schon Bekanntschaft mit Trichos gemacht - Earl und Mia sind mir leider wegen falcher Behandlung durch den eigentlich eh vk TA verstorben.
Aber mit Megas hat das doch nix zu tun, oder? Das eine sind Geiseltierchen, das andere ein Hefepilz, oder?
Ich musste damals jedenfalls meinen ganzen Bestand behandeln - und zwar direkt und nicht über's Trinkwasser (wäre mir lieber gewesen Wink)

Evtl. - wenn ein Vogel geschwächt ist - können beide parallel zum Problem werden. Weil oft auch beides im Schwarm latent vorhanden sein könnte. Was meint Ihr?
_________________
Karin mit Otto (Rainbow in Violett), Lola (EGG, Zimt Spangle Hellblau), Blue (Normal Violett), Black Pearl (Rainbowhenne in Mauve), Angelica (Rainbowhenne in Dunkelblau), Jolly Rogers (Opalin, Hellflügel, Violett), Jack Sparrow (Rainbow in Violett), Lilo (GG Blau Opalin Spangle) und Stitch (AS Opalin Spangle in Violett) - alle Hansi-Bubis (oder Farbwellensittiche) seit 19.11.2011 James (Normal Blau GG, Abgabewelli), aus Tirol Rose und Bella und aus eigener Zucht Woodstock (RB Mauve), Violet (RB Violet), SevenUp (RB Blau), Cloud (DF Spangle + ?), Lemon (DF Spangle GG) - und aus eigener Zucht Bounty (Rainbow) und aus Deutschland Sweety (ebenfalls Rainbow)
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temse DSV2410
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 29, 2014 7:44    Titel: Antworten mit Zitat
Eigene Erfahrungen im Bestand habe ich bisher weder mit Trichos noch mit Megas gehabt, aber von dem was ich bisher gelesen und mitbekommen habe scheint das wohl so zu sein, Karin. Beide sind ja ständige Begleiter in fast allen Beständen heutzutage. Gesunde, vitale Vögel kommen damit klar, aber ist einer geschwächt oder gestresst oder das Gleichgewicht stimmt aus welchem Grund auch immer nicht mehr, dann können sie sich eben so vermehren dass es zu einem Problem wird.
Ich habe schon oft gelesen, dass im Endeffekt eine Behandlung gegen beides sein musste. Egal wovon ausgelöst, einem davon oder einem Drittfaktor, dann haben sie halt uU die Chance, sich alle zu vermehren.
Aber es muss nicht so sein, kann nur.

In meinem Fall sehe ich das nun erstmal etwas lockerer. Der eine akut betroffene Vogel wirkt eigentlich im Moment "ganz normal". Er war einen Tag unpässlich mit Erbrechen von klarem Schleim und hatte sich beim Umsetzen in einen getrennten Käfig beinahe schon "erholt". Aber ich war halt aufmerksam weil ich dieses Jahr schon ein paar für sich genommen unspezifische Situationen hatte, die mich nun in der Gesamtheit auf den Gedanken gebracht hatten. Vk Betreuung ist hier ein Witz, und auch jetzt wäre sicher nichts weiter als "wenn Sie möchten können wir ja eine Weile ein AB geben..." bei rausgekommen, wenn ich nicht gezielt meine Vermutung angesprochen hätte und um Labor gebeten hätte. Der Nachweis der Trichos war dann in der Tat in krankmachender Anzahl, ich habe selber ein Bild des Abstriches unter dem Mikroskop dann gesehen.

Ob es wirklich nötig wäre, den Bestand zu behandeln oder jetzt nur diesen einen Vogel weiß ich nicht. Neandertaler sagt ja auch schon, dass es fraglich ist. Aber eben wegen der anderen Situationen seit Anfang des Jahres meine ich, es kann nicht schaden wenn die Trichos im gesamten Bestand nun mal "runtergefahren" werden.

Mir ist auch ohnehin ein Rätsel, warum es zu einem (oder mehreren?) Ausbruch gekommen ist. Ich wage zu behaupten dass es an Hygienezuständen bei mir eigentlich nicht liegen kann da ich da sehr gewissenhaft bin und viel Zeit habe um sie in die Pflege der Anlage zu investieren. Auch kann es eigentlich nicht an "Dauer-Stress" liegen.
Allerdings baue ich ja immernoch den Bestand auf nachdem ich erst Ende verganenen Jahres wieder eine Voliere errichten konnte. Da kamen natürlich immer mal wieder Vögel hinzu, die meisten zwar von einem bekannten Züchter hier und nicht jeder von wo anders, aber dennoch sind die Tiere in meinem derzeitigen Bestand in dieser Zusammenstellung eben noch nicht allzu lange.
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