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Andrea DSV2463
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 22, 2014 8:19    Titel: Antworten mit Zitat
Guten Morgen Ihr Lieben

22. Dezember

Die Geschichte vom kleinen Tannenbaum

Menschen auf sich aufmerksam zu machen, nichts, alles vergebens.
Dabei wollte er doch auch einmal am Heiligabend so schön geschmückt werden,
er wollte so gerne ein Christbaum sein.
Neben ihm stand eine uralte Kiefer. Traurig fragte das Tannenbäumchen die Kiefer:
“Sag”, bin ich denn so hässlich, dass mich niemand haben will?”
Die alte Kiefer streichelte die kleine Tanne ganz lieb und brummte:
“Nein, du bist wunderschön. Aber sei froh,dass dichniemand haben will.
Du erlebst zwar wunderschöne Tage,dann ist alles vorbei und dein Leben ist zu Ende.”
Die kleine Tanne war trotzdem traurig, zu groß warder Wunsch,
ein Christbaum zu sein, egal, was danach kam.
Plötzlich sah die Tanne einen Mann mit einem kleinen Mädchen,
die sich suchend umsahen. Die kleine Tanne stellte ihre Nadeln auf,
reckte und streckte sich, in der Hoffnung, dass das kleine Mädchen sie erblicken würde.
Das Mädchen lief auf die Tanne zu und sagte zu ihrem Papa. “Schau, die möchte ich haben!”
Der Vaterbesah sich die kleine Tanne und nickte ufrieden.
Ein bisschen Angst hatte die kleine Tanne nun doch,hatte ihr doch die Kiefer erzählt,
dass man mit einer großen Axt auf sie einschlagen würde.
Aber nein, der Mann holte einen Spaten aus einem Sack und sie gruben
die kleine Tanne mit ihren Wurzeln aus. Dann ging die Reise los.
Zuhause angekommen, holte der Mann einen großen Blumentopf hervor
und pflanzte die Tanne dort ein.
Am Heiligabend holte der Mann die Tanne ins Wohnzimmer.
Er schmückte sie zusammen mit seiner Tochter.
Die Tanne war überwältigt, war das schön!Jetzt behängte man sie mit bunten Kugeln, Lametta, Engelshaar
und einer strahlenden Lichterkette. Sie schwebte imsiebenten Himmel.
Das kleine Mädchen tanzte um die Tanne herum undwar überglücklich.
Dann kam der Weihnachtsmann. Das erste, was er sagte, war:
“Was habt ihr für ein wunderschönes Christbäumchen!”
So verbrachte die kleine Tanne bis ins neue Jahr im Wohnzimmer,
wurde von allen bewundert, die sie zu Gesicht bekamen.
Dann wurde sie abgeschmückt und der Mann trug sie in den Garten
und pflanzte sie ein.
Dort wartete sie bis zum nächsten Heiligabend.
Es kam die Zeit, da war die kleine Tanne zu groß, dass sie nicht mehr ins Wohnzimmer passte.
Das Mädchen war inzwischen fast erwachsen.
Ihre Tanne hat sie dann jedes Jahr im Garten geschmückt und so wird es bleiben bis
… ja, bis ?
Ilona Ehrke


Ich wünsche Euch einen schönen Adventstag
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Liebe Grüße von Andrea mit

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BeitragVerfasst am: Tue 21 November 09:18 2017    Titel: Adventskalender 2014


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Gitta
Wellensittich Profi

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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 3633

BeitragVerfasst am: Mo Dez 22, 2014 8:54    Titel: Antworten mit Zitat
Danke liebe Andrea, liebe Claudia und liebe Marianne für die gestrigen schönen Beiträge und für die heutige Weihnachtsbaumgeschichte Smile
Ich war gestern Nachmittag bei einem wunderschönen (Vor) Weihnachtskonzert der örtlichen Chöre.
Es ist ja bei uns alles ländlich, dörflich, aber die Darbietungen waren wirklich toll und natürlich wurde auch das Publikum bei den bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen aufgefordert.

hier der Männerchor




Hier der Männerchor zusammen mit der Chorgemeinschaft der ev. Kirche



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Liebe Grüße,
Gitta




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Anne DSV2252
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Anmeldungsdatum: 17.06.2006
Beiträge: 7764
Wohnort: Osterholz Scharmbeck

BeitragVerfasst am: Mo Dez 22, 2014 14:03    Titel: Antworten mit Zitat
Danke Andrea für die schöne Tannenbaumgeschichte.

Gitta es freut mich, das du gestern so einen schönen Tag hattest. Die Bilder zeigen es!!
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Gruß Marianne
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Andrea DSV2463
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 21156

BeitragVerfasst am: Mo Dez 22, 2014 14:42    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die Fotos, liebe Gitta

Adventskonzerte mag ich auch sehr
und wenn man Mitsingen darf noch mehr Wink
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Liebe Grüße von Andrea mit

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Andrea DSV2463
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2014 8:41    Titel: Antworten mit Zitat
Guten Morgen Ihr Lieben

23. Dezember

Der Schlüssel zum Stall

Bald wird das kleine Lamm zur Welt kommen.
Eli ist ein aufmerksamer Hirte, der jedes seiner Tiere kennt
und für ihr Wohlergehen sorgt. Eli bringt dem hochträchtigen Mutterschaf
auf der Weide ein Büschel duftende Kräuter, die es stärken sollen
für die bevorstehende Geburt

Da entdeckt er etwas zwischen den Vorderläufen des Schafes.
Es ist ein großer, rostiger Schlüssel an einem geflochtenen Lederband.
Eli erkannt ihn sofort wieder. Er erinnert sich an den verhängnisvollen Abend
vor vielen Jahren, an dem er sich mit seinem Bruder um das Erbe
des Vaters zerstritten hatte. Alles hatte der gütige Vater bereits zu
Lebzeiten vorbestimmt und gerecht aufgeteilt, nur den alten Stall,
den hatte er vergessen! Nun, da er gestorben war, erhob jeder der Brüder
Anrecht darauf. Eine endgültige Einigung war nicht in Sicht,
ein böses Wort gab das andere.
Schließlich hatte der Bruder damals im Zorn den Stallschlüssel
an sich genommen und weit hinaus in das Dunkle der Nacht geschleudert
„Wer ihn wiederfindet, dem soll der Stall gehören“ hatte der Bruder
geschrien und es war seither das letzte Mal, dass die Brüder
miteinander gesprochen hatten, so sehr hatte der Streit sie entzweit.
In der Folgezeit suchte jeder von ihnen heimlich nach dem Schlüssel,
aber keiner hatte ihn finden können. So stand der Stall über Jahre
verschlossen und ungenutzt da.
Das trächtige Schaf beginnt nun leise zu blöken. Eli wird aus seinen
Gedanken gerissen und hilft seinem Schaf, das Lamm zur Welt
zu bringen. Dann läuft er eilig mit dem Schlüssel zum alten Stall.
Er steckt den rostigen Schlüssel in das Schloss und öffnet die Tür.
Nun ist es endlich mein Stall, denkt Eli.
Doch er empfindet keine Freude über den Besitz.
Plötzlich weiß er, was er zu tun hat. Er schultert sein bestes Schaf
und beeilt sich dann, zum Haus des Bruders zu kommen.
Atemlos sagt er: „Ich bitte Dich, verzeih mir und lass uns
einander wieder liebende Brüder sein!“ Er schenkte dem Bruder
das mitgebrachte Schaf.
Der umarmte Eli so herzlich, als wolle er ihn nie wieder los lassen.
Der Stall soll nun beiden gemeinsam gehören. Und in der Richtung,
wo der Stall steht, sehen beide einen strahlenden Stern am Himmel
leuchten. Da beginnen sie zu ahnen, dass diese Nacht eine ganz besondere
Nacht ist.
(Angelika Wolff)

Ich wünsche Euch allen einen schönen Adventstag


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Liebe Grüße von Andrea mit

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Gitta
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 3633

BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2014 9:51    Titel: Antworten mit Zitat
Danke, liebe Andrea, für die schöne Geschichte Smile

Die Welt könnte so schön sein, wenn sich die Menschen nicht immer streiten und Kriege führen würden.
Ein bisschen mehr auf einander zugehen und dem Anderen die Hand zur Versöhnung reichen, das wäre mein größter Weihnachtswunsch!
Ich bin gerade mal wieder im Weihnachtsfrust Sad
Das geht mir jedes Jahr so, wenn ich täglich in der Zeitung lesen, wie zufrieden der Einzelhandel mit dem Weihnachtsgeschäft ist oder wie viel jeder für Weihnachtsgeschenke ausgibt; alles ist nur auf Konsum ausgerichtet Sad
Dazu kommt dann noch, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche und die der Taschendiebstähle zu Weihnachten drastisch ansteigen Sad
Gerade heute habe ich wieder von einem unglaublich dreisten Fall von Diebstahl gelesen: Während einer Taufe in der Kirche steht die Taufpatin am Taufbecken und in der Zeit wird ihre Handtasche, die sie vorne in der 1. Bank liegen gelassen hat, geklaut Sad Sad Sad
Da kann man wirklich den Glauben an die Menschheit verlieren!

Aber ich will Euch nicht mit meinen trüben Gedanken anstecken.

Freut Euch auf Weihnachten und habt heute einen schönen Tag
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Liebe Grüße,
Gitta




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Anne DSV2252
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Anmeldungsdatum: 17.06.2006
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BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2014 11:02    Titel: Antworten mit Zitat
Danke Andrea für die Geschichte.

Liebe Gitta sei nicht frustig!
Deine Geschichte ist zwar oberdreist, aber es gibt auch noch gute Menschen.

Wir würden alle gut daran tun, ein wenig Ruhe und in Gedanken in uns kehren. Es geht alles viel einfacher wenn es in Ruhe und ohne Hektik geschieht.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.
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Gruß Marianne
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Elisa
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BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2014 15:05    Titel: Antworten mit Zitat
Es ist ein Tag vor Weihnachten

und ich komme endlich dazu, meine Grüße für die Weihnachtszeit zu schreiben und zur Post zu bringen.
Dieses Jahr haben 4 Wochen Adventszeit bei mir einfach nicht ausgereicht.
Da bin ich ganz froh, daß die Weihnachtszeit noch bis Ende Januar andauert, so kommen meine Zeilen dann wenigstens noch passend an.

Liebe Gitta,
so eine Geschichte ist einfach nur betrüblich.
Es gibt immer wieder viele Menschen die einen achtsamen Weg gehen. Das lenkt unseren Blick doch wieder auf die Frohe Botschaft von Weihnachten. Schön, daß es das Alles für uns gibt.
Zünde die vier Lichter zum Advent an und nimm ihr Licht und ihre Wärme in den Dich auf als positive Kraft.

Andrea
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mich findet Ihr unter Nummer 2485 beim DSV e.V.
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Neandertaler
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Anmeldungsdatum: 01.12.2004
Beiträge: 14272
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2014 16:07    Titel: Antworten mit Zitat
Elisa hat folgendes geschrieben::

Da bin ich ganz froh, daß die Weihnachtszeit noch bis Ende Januar andauert,
Andrea

Das hätte mir mal jemand vorher sagen sollen, jetzt bin ich fast mit allen Vorbereitungen fertig!
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Mit Züchtergruß
aus dem Neandertal
Gerd Bleicher
- Neandertal ist überall -
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Elisa
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Anmeldungsdatum: 26.03.2006
Beiträge: 10313
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2014 18:14    Titel: Antworten mit Zitat
Neandertaler hat folgendes geschrieben::
Elisa hat folgendes geschrieben::

Da bin ich ganz froh, daß die Weihnachtszeit noch bis Ende Januar andauert,
Andrea

Das hätte mir mal jemand vorher sagen sollen, jetzt bin ich fast mit allen Vorbereitungen fertig!


Vorher ist gut, so etwa seit dem 5 Jahrhundert n.Ch. steht der kirchliche Jahreskreis

Die Adventszeit ist die Zeit der Erwartung, eine der beiden Fastenzeiten des Jahres.
Dann feiern wir das große Fest der Geburt Jesu und bis zum 6. Januar mindestens geht die Weihnachtszeit, je nach dem wie die Sonntage sich verteilen bis zum zweiten Sonntag danach. in 2015 bis zum 11. Januar. Mit Maria Lichtmess beginn die Vorfastenzeit zum großen Osterfest hin, dem höchsten christlichen Fest.
Auch Ostern beginnt mit Ostersonntag und endet am Pfingstsonntag. Es ist also auch eine Festzeit, die wir mit der Konsumgesellschaft genau umgekehrt veranstalten als sie einstmals durch die Ereignisse geprägt wurde.

Andrea
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Claudia H.
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Anmeldungsdatum: 05.03.2010
Beiträge: 2844
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: Mi Dez 24, 2014 8:06    Titel: Antworten mit Zitat
Weihnachtswunder

Was macht den Weihnachtszauber aus?
Was bringt uns hier auf Erden
dazu, dass wir in dieser Zeit
viel großzügiger werden?

Was macht den Weihnachtszauber aus?
Was gibt der Hoffnung Nahrung,
dass Frieden endlich ewig hält,
trotz früherer Erfahrung?

Was macht den Weihnachtszauber aus?
Was lässt uns in der kalten,
so feierstillen Winternacht
verzaubert innehalten?

Was macht den Weihnachtszauber aus?
Was rührt an unsre Herzen?
Ist es das reich geschmückte Haus?
Der Tannenduft? - Die Kerzen?

Das kann doch noch nicht alles sein.
Die Welt scheint sich zu wandeln.
Ganz sicher muss es sich hierbei
um jenes Wunder handeln.

(c) Anita Menger 2013


Ich wünsche euch auch allen ein wundervolles Weihnachtsfest

Viele Grüße
Claudia mit Sunny und Charly
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Andrea DSV2463
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 21156

BeitragVerfasst am: Mi Dez 24, 2014 8:28    Titel: Antworten mit Zitat
Smile Vielen Dank liebe Claudia
für den tollen Beitrag
Auch das kannte ich noch nicht!
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Liebe Grüße von Andrea mit

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Andrea DSV2463
Wellensittich Profi

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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 21156

BeitragVerfasst am: Mi Dez 24, 2014 8:34    Titel: Antworten mit Zitat


Guten Morgen Ihr Lieben


Heute am 24. Dezember endet nun wieder unser Kalender.
Wie in jedem Jahr ist mir die Zeit wieder viel zu schnell vergangen.
An dieser Stelle möchte ich vor allem denjenigen von Euch ein dickes
DANKESCHÖN sagen, die mir auch in diesem Jahr
–trotz knapper Zeit - wieder mitgeholfen haben,
den Kalender täglich zu füllen und somit auch abwechslungsreich zu gestalten.

Vielen Dank liebe Gitta, Marianne, Claudia, Heike, Stefan, Klaus und Carmen!
Ein Dankeschön aber auch an alle, die während dieser Zeit durch ein
anerkennendes Feedback zu dem ein oder anderen Beitrag zum Ausdruck
gebracht haben, dass sie im Kalender lesen

Den Aktiven und auch allen stillen Mitlesern unseres Kalenders
wünsche ich heute von Herzen ein
frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis Eurer Lieben.

Genießt die Feiertage, lasst Euch schön beschenken und bleibt vor allem gesund.
Liebe Weihnachts-Grüße natürlich auch von Bernd und Verena,
die einige von Euch ja auch schon
persönlich kennen

Das besondere Geschenk

Es ist bitterkalt und die Hirten wärmen sich am Feuer.
Die Nachricht vom neugeborenen König beschäftigt sie.
Sie möchten diesen König sehen,
denn sie erwarten Rettung und Frieden von ihm.
Sie überlegen, was sie dem Kind in Betlehem schenken können.
Aber wer bleibt bei den Schafen?
Die können sie nicht alleine lassen.
Da kommt einer der Hirten auf die Idee:
Derjenige bleibt bei den Schafen,
dessen Geschenk am leichtesten ist.
Sie stellen eine Waage bereit.
Einer bringt einen Krug mit Milch.
Ein anderer bringt einen Käse.
Ein Dritter bringt einen Korb mit duftenden Äpfeln.
Der Vierte schleppt ein Bündel Holz herbei,
damit sich alle im Stall wärmen können.
Bleibt nur noch der kleine Philipp übrig.
Philipp hat lediglich eine Laterne mit einem winzigen Licht.
Das wiegt nicht viel. Er überlegt.
Dann aber steigt er mit der Laterne in der Hand auf die Waage und sagt:
„Ich komme als Geschenk hinzu, denn der neugeborene König
wird vor allem welche brauchen, die sein Licht weitertragen.“
Es wird still ums Feuer
Die Hirten schauen auf den kleinen Philipp.
Sie denken über seine Worte nach.
Sie spüren: Sein Geschenk hat Gewicht.
Er darf auf keinen Fall zurückbleiben



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Liebe Grüße von Andrea mit

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Gitta
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 3633

BeitragVerfasst am: Mi Dez 24, 2014 8:58    Titel: Antworten mit Zitat
Guten Morgen Ihr Lieben,

DANKE, liebe Claudia für das schöne Gedicht Smile und
DANKE, liebe Andrea für Deine vielen Beiträge zum Adventskalender, einschließlich des heutigen Smile

Zum 24. habe ich auch noch mal eine Geschichte für Euch.
Ihr kennt sie schon, aber sie ist immer wieder schön Laughing


Es war die Nacht, in der das Christkind geboren wurde. Im Stall zu Bethlehem war es bitterkalt, und der Wind pfiff durch die dünnen Wände. Maria und Josef lagen müde auf einem kleinen Strohballen und versuchten zu schlafen. Das Baby lag in der Krippe und schaute mit großen Augen um sich. Auf einmal öffnete es den Mund und schrie zum Steinerweichen. Maria und Josef versuchten, es zu trösten, alle Tiere im Stall gaben ihr Bestes, den Kleinen zu unterhalten: der Ochse muhte und schüttelte seinen dicken Kopf, der Esel schrie „i-a“ und sprang mit lustigen Sätzen im Stall herum – alles vergebens, das Kind schrie weiter. Das Geschrei war in der stillen Nacht weithin hörbar, viel weiter, als ein normales Babygeschrei sonst zu hören ist. Bei einer Familie, die weit, weit entfernt wohnte, lebten 3 Boxer – ein gelber, ein gestromter und ein weißer. Sie wurden von dem Weinen geweckt. Babygeschrei kannten sie und wussten, was sie zu tun hatten. Sie schlichen sich leise aus dem Haus, damit sie niemanden aufweckten und machten sich auf den weiten Weg zu dem weinenden Kind. Sie liefen die ganze Nacht hindurch und machen nur hin und wieder eine kurze Pause, um etwas zu trinken. Als sie am frühen Morgen in dem alten Stall eintrafen, weinte das Kind immer noch, und Maria weinte mit, weil sie nicht wusste, wie sie ihm helfen konnte. Die anderen Tiere im Stall waren verstummt und traurig, weil all ihre Späße das Baby nicht aufheitern konnten. Die drei Boxer betraten den Stall, begrüßten Maria und Josef auf Boxerart: wild wedeln, anspringen und abschlabbern. Maria lächelte zaghaft, als ihre Tränen von Boxerzungen getrocknet wurden. Dann gingen die Boxer leise zur Krippe und streckten ihre dicken Köpfe mit den lustigen Schlappohren über den Rand. Das Weinen hörte schlagartig auf, das Baby guckte staunend in sechs große dunkle Kulleraugen und verzog den Mund zu einem Lächeln. Es streckte seine Händchen aus und zog an den Schlappohren, patschte auf die dicken Köpfe und grub seine Fingerchen in das weiche Fell. Dann fielen ihm die Äuglein zu, und es schlief ein. Die drei Boxer wärmten es mit ihrem Körper und bewachten seinen Schlaf. Am nächsten Tag drückte Maria die drei zum Dank fest an sich und sagte: „Ihr habt meinem kleinen Sohn das Lachen wiedergegeben, und zum Dank dafür soll allen Menschen in Zukunft ein Lächeln geschenkt werden, wenn sie einen Boxer treffen!“ Und so machten sie sich wieder auf die lange Heimreise, noch ganz in sich gekehrt von dem Erlebnis. Seit diesem Tage lächeln die Menschen, wenn sie einen Boxer treffen.
Iris Fritzsche, im November 2006









Ich wünsche Euch und Euren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest
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Liebe Grüße,
Gitta




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Elisa
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Anmeldungsdatum: 26.03.2006
Beiträge: 10313
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mi Dez 24, 2014 13:48    Titel: Antworten mit Zitat
DANKE für all die schöne Geschichten und Gedichte in diesem tollen Kalender

Andrea
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Anne DSV2252
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Anmeldungsdatum: 17.06.2006
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Wohnort: Osterholz Scharmbeck

BeitragVerfasst am: Do Dez 25, 2014 15:18    Titel: Antworten mit Zitat
Ich komme erst heute dazu die letzten Geschichten zu lesen.

Ich sage ganz lieb Dankeschön für den schönen Adventskalender!
Die Geschichten vom 24. Dezember sind wirklich sehr schöne Geschichten. Danke Andrea und Gitta.
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Gruß Marianne
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Claudia H.
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Anmeldungsdatum: 05.03.2010
Beiträge: 2844
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: Do Dez 25, 2014 16:56    Titel: Antworten mit Zitat
Anne DSV2252 hat folgendes geschrieben::
Ich sage ganz lieb Dankeschön für den schönen Adventskalender!
Die Geschichten vom 24. Dezember sind wirklich sehr schöne Geschichten. Danke Andrea und Gitta.


Oh ja, das finde ich auch. Aber die Fotos von Paula so passend zur Geschichte, die sind wirklich super!

Vielen Dank, ich habe sehr schmunzeln müssen.

Euch allen noch schöne Weihnachten.

Viele Grüße
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