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Grüne Knabberkost ohne Schaden

Welche Zimmerpflanzen Papageienschnäbel vertragen und umgekehrt
mit freundlicher Genehmigung von Gottfried Nießen, DSV-Nr. 142

Wenn Sie ihren grünen Daumen pflegen wollen, aber gleichzeitig ihren Stubenvögeln auch mal einen Ausflug gönnen, müssen sie Kompromisse schließen, sonst gefährden Sie Pflanzen und Tiere. Alle Ziervögel fliegen auf Grün. Nicht nur Sittich und Papagei knacken mit Leidenschaft Gummibaumblätter, und entlauben in Windeseile jeden Ficus benjaminus. Auch Chinanachtigall und Kanarienvogel, Zebrafink und Beo schätzen die Knospen von Alpenveilchen und Zimmerlinde.

Weil das auch im Freileben so ist, haben fast alle Pflanzen Gegenmittel entwickelt: Sie schmecken bitter, wehren sich mit Dornen und Stacheln, verursachen Brennen und Ausschläge auf den Haut und Schleimhaut oder schlimmer – sie sind giftig. Wer bei sich ein blühendes Paradies hegen und gleichzeitig frei fliegende Vögel pflegen will, der hat automatisch ein Problem. Lösbar wird das mit Pflanzen, die auf ganz andere Art gegen Vielfrasse kämpfen: Sie wuchern, statt zu wachsen, und erholen sich wieder und wieder. Weidengewächse gehören dazu und der Holunderstrauch. Beide sind einheimisch und deshalb besser im Garten oder auf dem Balkon aufgehoben.

Wichtigster Wucherer im Zimmer ist die Grünlilie, schmackhaft für fast alle Vogelarten, ungiftig und nahezu unverwüstlich. Wenn Sie der Pflanze nach ihrem Dienst als Vogelweide zwei bis drei Wochen Ruhe (Wasser und Dünger) gönnen oder nach ihrer Blütezeit Stecklinge in anderen Töpfen großziehen, können Sie Ihre Gefiederten ganzjährig mit leckerem Grün verwöhnen. Nicht ganz so robust ist das Usambaraveilchen (aber auch nicht ganz so schmackhaft), aber es übersteht einen Frontalangriff von Schnäbeln und erholt sich wieder.

Achtung: Wenn Sie eine Zimmerpflanze, gleich welche, kaufen, müssen Sie diese, bevor irgendeiner Ihrer Vögel sich daran vergreifen kann, unbedingt gründlich abduschen und die Erde wechseln. Die meisten exotischen Pflanzen sind vor dem Import zu uns antiparasitisch und gegen Pilzbefall behandelt worden, die Erde ist oft ebenfalls chemisch behandelt. Beides kann bei allen Vögeln zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, selbst wenn die Pflanzen unbedenklich sind.


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