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Ruhiger Schlaf im eigenen Häuschen
Warum Zudecken Vögel nervös macht
Autor: Gottfried Nießen, Niederzier


Damit Sittich & Co. nachts ihre Ruhe haben, sollen lichtdichte Decken über ihren Käfig ihnen Dunkelheit vorspiegeln. Doch manchmal schadet der Nachtvorhang mehr, als zu nützen. Damit er seine Ruhe hat, so steht´s in vielen Büchern sollte man den Vogelkäfig zudecken. Aber stimmt das wirklich? Es lohnt sich, einmal aus Sicht der Vögel darüber nachzudenken und anschließend die nächtliche Zudeckaktion mit deren Augen erleben. Zwar schlafen alle Papageienarten nachts in dunklen Baumhöhlen, aber sie suchen diese bereits in der Dämmerung auf, wenn sich ihr biologischer Rhythmus auf den Schlaf einstellt. In ihrem natürlichen Lebensraum wird es bei den meisten jeden Tag etwa um die gleiche Zeit dunkel. Und: Es ist bei Dunkelheit relativ still in der Natur. Der Morgen setzt ebenso langsam ein, allmählich erst wird es heller und lauter. Doch wie ist es bei uns zu Hause? Nur selten decken wir den Käfig immer um die gleiche Zeit ab. Eine Dämmerung können wir ebenfalls kaum simulieren. Gäste, Fernsehen und Musik oder der Verkehrslärm beleben den Abend lautstark.

Wir verlängern den Tag und der Vogel hört mit. Unter seiner Decke im Käfig sieht der Vogel zwar nicht mehr, was um ihn herum vergeht, aber er hört Stimmen, die Musik, die Geräusche der Unterhaltungselektronik und des Stadtlebens. All das ist entschieden zu laut für ihn. Am Morgen wird´s dann für den Krummschnabel meist schlagartig hell: Decke weg, der Tag ist da. Eine Dämmerung und langsames Zunehmen der Umweltgeräusche erleben nur die wenigsten Stubenvögel.

Der Biorhythmus gerät dauernd aus dem Takt. Vögel, die mit uns leben, können sich an einiges gewöhnen, doch der Biorhythmus, der sich bei ihnen vor allem nach dem Hell-Dunkel-Zyklus richtet, wird ständig überfordert.
ie Folge ist innerer Dauerstress, der nicht unbedingt sofort bemerkbar ist. Aber Stress auf Dauer macht anfällig für Krankheiten und führt schlimmstenfalls zu einem viel früheren Sterben. Erleichtern können Sie Ihrem Gefiederten das Tag-Nacht-Leben mit Ihnen, wenn sie ihn erst dann zudecken, wenn er zeigt, dass er in Schlafstimmung ist. Viele Sittiche brabbeln sich leise zur Ruhe, andere singen sich in Schlaflaune, wieder andere stecken ihren Kopf ins Gefieder oder ziehen ein Bein hoch. Besser als dann die Decke über das Vogelheim zu werfen ist es, den Bewohnern ein Schlafhäuschen anzubieten. Dorthin können sie sich auf eigenen Wunsch zurückziehen, können selbst entscheiden, wann sie das ruhige, dunkle Refugium aufsuchen.
chlimmer als die erzwungene Nachtruhe ist für einen Vogel natürlich die einsame Nacht - absolut unnatürlich im Vogelreich. Deshalb ist die beste Garantie für entspannte Vogelnächte ohne Stress der Artgenosse, der allein durch Körperkontakt schon für Ruhe sorgt.


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