Karla im KH

Hier können sich die User (mit Bild!) vorstellen und über alle Themen quatschen die nicht in die Rubriken Haltung oder Zucht passen oder gar nix mit dem lieben Federvieh zu tun haben.

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Potswellis
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Karla im KH

Beitrag von Potswellis » Do Dez 06, 2018 2:10

Hallo Foris,

Karla ist im KH und hat morgen ihren Eingriff, die Verödung.
Der Eingriff musste wohl vorgezogen werden weil es ihr nicht so gut ging.

Karla ich wünsche dir alles Gute für deine OP.
Komm schnell gesund wieder.
LG
von Miss Daisy, Mr Pedro, Snoopy
und die Federlose Ute

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Gitta
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Re: Karla im KH

Beitrag von Gitta » Do Dez 06, 2018 7:00

Liebe Karla,

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Liebe Grüße,
Gitta

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Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!!

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Franz DSV1739
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Re: Karla im KH

Beitrag von Franz DSV1739 » Do Dez 06, 2018 9:25

Gute Besserung

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Re: Karla im KH

Beitrag von Anne DSV2252 » Do Dez 06, 2018 9:49

Karla ich wünsche dir gute Besserung
Gruß Marianne Bild

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Re: Karla im KH

Beitrag von Neandertaler » Do Dez 06, 2018 11:09

Da möchte ich auch gute Besserung wünschen.
Mit Züchtergruß
aus dem Neandertal
Gerd Bleicher
- Neandertal ist überall -

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Re: Karla im KH

Beitrag von Andrea DSV2463 » Do Dez 06, 2018 13:13

Danke für die Info, liebe Ute!!!

Da drücke ich unserer lieben Karla natürlich auch ganz doll die
Daumen, dass sie die OP gut übersteht und dass es ihr
nachher dann auch nachhaltig besser geht!!!

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Liebe Grüße von Andrea mit

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bodo+rolf
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Re: Karla im KH

Beitrag von bodo+rolf » Do Dez 06, 2018 17:01

Auch von mir

Gute Besserung!

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Scherzkeks
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Re: Karla im KH

Beitrag von Scherzkeks » Do Dez 06, 2018 17:55

Ich schließe mich den guten Wünschen an. Werde schnell wieder gesund, liebe Karla.
Liebe Grüße von Ute

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Re: Karla im KH

Beitrag von Neandertaler » Sa Dez 08, 2018 23:31

Wir beten, dass es Dir bald wieder besser geht.
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Re: Karla im KH

Beitrag von Andrea DSV2463 » So Dez 09, 2018 13:19

:) :) Dem Gebet schließe ich mich natürlich sofort an!!! :woot: :woot:
Das ist ja ein echt rührendes Bild, lieber Gerd! :) :)

Gibt es denn schon Neuigkeiten, liebe Ute??
Wir machen uns ja alle Sorgen um unsere liebe Karla! :cry:
Liebe Grüße von Andrea mit

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Re: Karla im KH

Beitrag von Brassada » So Dez 09, 2018 22:24

Auch von mir : Ich wünsche Dir Gute und schnelle Besserung,liebe Karla !! :) :wave:
Im DSV unter Nr.2547. Bild

Der tollen Fachberichte wegen

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Gehe nicht nur die glatten Strassen. Gehe Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterläßt und nicht nur Staub.
(Antoine de Saint-Exupéry)

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Re: Karla im KH

Beitrag von Elisabeth » Mo Dez 10, 2018 16:47

Ich danke Euch allen sehr besonders Gerd für das süüüüße Bild. ich lag auf einer scheußlichen Station mit einer arroganten Ärztin, die schon seit 100 Jahren Kardiologin ist. Nen junges ding. Sie mochte mich einfach nicht leiden.
den Eingriff habe ich hinter mir, diesmal nur durch eine Leiste, also nur 1 Druckverband. aber an der gelben Kriegsbemalung wasche ich noch lange dran. Nun soll ich das Vorhofflimmern nicht mehr spüren. Die Vorhöfe flimmern dauerhaft, der AV Knoten ist verödet, kann nichts mehr zur Kammer überleiten und ich soll es nicht spüren. sollte es, sagen wir mal. das Herz rast, aber es darf erst in gut 6 Wochen langsamer gestellt werden. Ich bin jetzt nur Schrittmacherabhängig, ohne habe ich kein Eigenleben mehr.
Mist ist, ich darf jetzt nicht mehr zu meinem Lieblingskardiologen, Rhythmologe, ich muss mir nen anderen Kardiologen suchen, aber wen? sie taugen durch die Bank nix!!!!
Auf der Station habe ich nuuuur gelitten. Es wart die Station, wo ich vor einiger Zeit das Beschwerdemagement eingeschaltet hatte, weils so schlimm war. Die Station bringt das ganzer Haus in Verruf. Bloß beim letzten mal war diese arrogante Ärztin noch nicht da.
an mein rasendes Herz muss ich mich jetzt für 6 Wochen gewöhnen. oh manno!!!! Dann darf es langsam gestellt werden. Verstehe es, wer kann, ich nicht. Blutverdünner muss ich jetzt auch ewig nehmen. Also wohl fühlen tue ich mich gar nicht. Zu allem Üb3erfluss musste ich ins Schrittmacherlabor im finsteren, kalten Keller. Es war sooo hektisch und eilig, dass ich schnell schnell nur im dünnen Schlafanzug runter musst. was überziehen ging nicht. Unten angekommen, stellte sich raus, das mindestens 12 Leute vor mir dran waren. Ich musste fast 3 std. in der Kälte sitzen und warten. Ich hab gezittert. Aber als ich zurückgeholt wurde,, brachte man mir ne deck3e mit runter.
der Erfolg, ich huste seit 3 Nächten fast pause4nlos und die Nase blutet schon chronisch von dem elenden Schnupfen. Morgen zum Hausarzt. Freu mich schon, eeeeeendlich mal wieder nen vernünftigen Menschen zu sehen und zu sprechen. soooo scheußlich wars. Ich bin sang und klanglos abgehaun. Hebe mich von keinem verabschiedet und erst recht keinem danke gesagt. wofür auch? Für die Scheußlichkeiten? von Dr. Djaja hätte ich mich verabschiedet und dem hätte ich auch danke gesagt, aber der war nicht mehr da für mich. Leider.
aber meinem Ricki sage ich jetzt Danke, dass er da ist, Euch sag ich danke und Jesus erst Recht., dass ich das Leben noch habe.
Liebe Grüße :lol:
Karla
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Potswellis
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Re: Karla im KH

Beitrag von Potswellis » Mo Dez 10, 2018 19:05

Erst mal schön dass du es überstanden hast.
Ja die schnelle Welt hat wenig Verständnis mit langsameren alten Menschen.

Ich hätte Sie warten lassen und mir was angezogen.
Hab ich kürzlich bei meiner Nasen Op auch gemacht. Da hieß es auch...Sie sollten doch schon unten sein...ich war gerade beim Frühstücken. Zum Glück, ich musste nämlich auch warten.

Für den einen Arzt war ich dort auch nur eine Nummer. Als er mir die Tamponagen zog war er sofort weg. Er ruckzuck raus und das vergeht gleich und weg.
Und nicht eine Nettigkeit.
Ich war im Zimmer ganz alleine mit dem Kopf über eine Schüssel....der Schreck noch in den Gliedern...über das ruckzuck raus. Eine Weile dachte ich..ich kippe um.
Eine halbe Stunde später dachte ich ...oh man. Was war das denn. Er hätte ja mal 3 Minuten warten können ob ich das verkrafte oder so. Ich hab auch schon echt Angst vorm älter werden wenn ich an solche jungen schnellen Ärzte gerate.

Die Schwestern waren sonst aber alle nett. Ich muss aber dazu sagen, dass ich instinktiv versuche zu vermeiden zu klingeln oder irgendwas zu fordern. Es gibt immer Rauhbeine unter Ihnen.
Die Junge Ärztin sagte auch am Tag nach der OP zu mir dass ich ja nicht bettlegerich bin und aufstehen kann...sollte. In einem nicht unhöflichen aber erzieherischem Ton.
Nun ich fand das anmaßend und hab aber nichts dazu gesagt. Ich war einfach nur müde.
Bis zur OP noch gearbeitet und nach der OP die Nacht kaum geschlafen wegen Schmerzen.
Ich glaube die haben mich da auch als die Blonde Tussi abgestempelt die sonst nicht viel tut.
Dabei war ich einfach nur erschöpft.

Ich war da übrigens mit zwei älteren Damen im Zimmer. Beide sehr lieb.
Die hatten beide auch angst vorm klingeln. Die eine war deshalb einen Tag vorher noch umgekippt weil sie alleine zur Toilette ist. Hab ihr auch gesagt, dann soll sie die Schwestern lieber meckern lassen. Als sie umgekippt ist, haben sie auch gemeckert.
Der einen hab ich am zweiten Tag die Haare gewaschen. Sie lag schon drei oder vier Wochen wegen gebrochener Hüfte drin. Keine Schwester hatte Zeit zum Haare waschen.

Du siehst also Karla, ich kann das nachvollziehen.
Wobei ich ja jederzeit meinen Mann, Freunde oder Familie anrufen könnte.
LG
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Andrea DSV2463
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Re: Karla im KH

Beitrag von Andrea DSV2463 » Di Dez 11, 2018 18:28

:) LIebe Karla, liebe Ute,

schön, dass Ihr Eure OPs überstanden habt und wieder gut Zuhause seid!! :) :woot:
Was Ihr so über Eure Erfahrungen im Krankenhaus schreibt, finde ich allerdings echt gruselig. :cry:

Gerade wenn man in solchen Berufen arbeitet, sollte man doch besonders viel Empathie,
Respekt und Achtsamkeit für die Patienten mitbringen

Ich wünsche Euch gute Besserung und dass ihr so schnell nicht mehr ein Krankenhaus
von innen sehen müsst!
Liebe Grüße von Andrea mit

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Elisabeth
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Re: Karla im KH

Beitrag von Elisabeth » Di Dez 11, 2018 18:54

ich sitz jetzt hier mit ner dicken Bronchitis und fast ne Nierenbeckenentzündung. Muss jetzt dicke Antibiotika nehmen. aber ich habe hier wenigstens eine wunderbaren Hausarzt. aber Ärger ohne ende. Mein Rollstuhltaxi, dass ich seit gut 13 Jahren nehme, hat jetzt ne total stoffelige Fahrerin eingestellt, die einfach in Dortmund nicht zurecht kommt und mich die ganzen Stunden Fahrt nur zugeschimpft hat. Nun will der Chef mich nicht mehr fahren. aber ich mit ihm auch nicht mehr, es kam vieles zusammen. Trennung. aber was er gemacht hat, er hat sofort die anderen beiden rollitaxen, die es gibt, gegen mich aufgehetzt, die wollen mich jetzt auch nicht nehmen. Und die Hetze gegen mich ging noch darüber hinaus auf Normaltaxen, die mich nicht gefahren wollen. aber das gemeine ist: Der, mit dem ich heute fuhr, der hat mich öfter schon gefahren und wir kamen bestens zurecht. hab ich ihm gesagt, dass ich in Zukunft mit ihm weiter fahren wollte, weil.... da ging ein Schimpfkanonade los über den blöden Axel, der nur Stress macht und nur solche Leute einstellt. er hätte früher auch für Axel gearbeitet, da ginge m an kaputt dran. Bei dem hielten sich auch keine Fahrer lange. Als ich beim Arzt fertig war, ist der Fahrer wie ausgewechselt. Er hat mich Axel telefoniert, der führe mich auch nie wieder und er hat auch alle anderen aufgehetzt gegen mich, mich fährt keiner mehr. Und er würde mich auch nicht mehr fahren. Dann wollten sie mir ne Riesenrechnung schicken, weil ich gar keinen Anspruch auf Fahrten hätte. Ich habe ihm nachgewiesen, dass ich sie habe, weil ich 100 Prozent habe und alle Merkzeichen, die erforderlich sind dafür. Das reichte nicht, ich müsste Pflegegrad 4 haben. Zeigte mal wieder, dass er keine Ahnung hat und davon ne große Menge. Aber die Praxis hat das sofort mit der Kasse geklärt und er musste den Fahrschein annehmen. aber ich soll jetzt zusehen, dass ich nen anderen dummen Taxifahrer fände, der mich noch fahren würde. Nur komisch dabei: Mit Axel bin ich 13 Jahre wo ich ohne Schwierigkeiten gefahren bis er diese Fahrerin eingestellt hat. Jetz muss ich die Kasse anrufen morgen, aber ich kann kaum sprechen durch die Luftprobleme. Und die Taxivereinigung. Das noch zusätzlich zu Schmerzen und Luftnot. Zusätzlich: er hat sich geweigert, meine Rezepte eben der apo einzureichen, die neben der arztprais ist. Nicht mal durch nee Außentür hätte er gemusst. aber mein Heusarzt und der apo, das ist ein Team, die haben das auch schnellstens hingekriegt auch ohne deen Stoffel. Ich habe alle, was ich brauche. Nur so schnell greifen die Sachen halt noch nicht.
Liebe Grüße :lol:
Karla
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Nurmi
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Re: Karla im KH

Beitrag von Nurmi » Mi Dez 12, 2018 6:11

Hallo Karla.

Es freut mich, dass Du nun wieder aus dem Krankenhaus zurück bist. Das es Dir aktuell nicht so pralle geht ist natürlich nicht so gut. Aber ich denke auch, dass Du vieles vielleicht zu negativ siehst. Ich meine das hört sich ja alles durch die Bank sehr negativ an und ich kann mir nicht vorstellen dass soviele Menschen jemanden was böses wollen.
Klar, weiß ich auch dass es extrem viele Menschen gibt, die sich schlicht und einfach ekelhaft benehmen, aber ich weiß auch, schon aufgrund meiner Erkrankung dass man in schlechten Phasen so ziemlich alles negativ sieht was man sehen kann, sogar das Positive!

Ich selbst bin ja auch Krankenschwester, arbeite in der Psychiatrie und habe mich im ersten Moment schon gefühlt wie eine die eine Ohrfeige bekommen hat. bei Deinem aber auch Postwellis Beitrag, allerdings bin ich auch sehr hektisch und geladen in der letzten Zeit. Merkste was? Mir gehts genauso ;-)

Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung mit anderen Häusern dass es tatsächlich ziemlich anmasende Kollegen gibt, bei denen ich mich Frage ob die ihren Beruf nicht mißverstehen! Als ich zu Michaels Geburt in der Klinik war, gab es auch nicht nur eine sondern sogar zwei Krankenschwestern die meiner Meinung nach mehr als deplaziert in ihrem Beruf wirkten. Ich hatte ja nach 38 Stunden einen Kaiserschnitt, war erschöpft und wie das halt so ist bei den Kaiserschnitten, dauert es auch mit der Milchproduktion etwas länger. So wie mir ging es auch einigen anderen Patientinnen und auch diese wurden wie ich dafür schon zwischenmenschlich fertig gemacht, will heißen dass man uns unter die Nase rieb einen Kaiserschnitt bekommen zu haben, weil wir es uns zu einfach machten, dass die Kaiserschnittmütter zu oberflächlich wirken um sich auf den Stillmechanismus zu konzentrieren usw. Ich meine bei mir haben sie dann relativ schnell ruhe gegeben nachdem ich eine handfeste internistische Krise entwickelte und sie auch mitbekommen haben dass ich selbst Krankenschwester bin. Dennoch habe ich mich hinterher ebenfalls beschwert u.a. informativ an die Pflegedienstleitung. Mittlerweile weiß ich von Menschen die hinterher dort mit Kaiserschnitt entbunden haben, aber auch von Schülern die dort ihren externen Einsatz haben, dass es mittlerweile Schulungen gibt, in der ein Supervisor speziell auf Umgang mit Patientinnen schult. Mh vielleicht lag das ja auch daran, dass ich es auch an passender Stelle losgelassen habe ;-)


Ich weiß aber auch dass dies auch ein knochenharter Job sein kann mit vielen Aufgaben die man im Vordergrund als Patient gar nicht abschätzen kann. Bei uns in der Psychiatrie stehen wir in jeder Situation immer mit einem Bein in der Haftung. Ich gebe zu auch ich vergesse manchmal im Tagesablauf mich in die Lage des Patienten zu versezten und ab und zu merkt man mir auch meine Rundumbelastung an. Aber insgesamt versuche ich immer das beste für meine Patienten herauszuholen und auf sie als Menschen zu achten. Und will behaupten dass es das den meisten meiner Berufsgruppe zu eigen ist. Dasselbe gilt eigentlich auch für die Ärzte. Die immense Verantwortung und Überlastung die sie haben möchte ich nicht mal gegen meine eintauschen. Da hängen Sachen drann die können Laien nicht einmal erahnen.

Aber der Beitrag hat auch mich bewogen mich mal wieder öfters in einer Situation zu reflektieren und nicht nur nach getaner Arbeit. Also insofern ist mir dieser ganze Negativismus auch schon wieder ein Danke wert :-D Womit ich mal wieder sehe, dass jedes noch so negative Beispiel ins Positive pervertiert werden kann :lol:

lg Nurmi :-)
Zuletzt geändert von Nurmi am Fr Dez 14, 2018 5:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Karla im KH

Beitrag von Achle » Mi Dez 12, 2018 8:01

Willkommen zu Hause Karla! :wave:

Sicher scheint alles trist und grau, aber garantiert gibt es bald auch wieder hellen Sonnenschein.
Ich habe mir angewöhnt, selbst wenn der größte Vollpfosten vor mir steht und mich schräg anquatscht, denjenigen mit ausgesuchter Höflichkeit entgegen zu kommen. Meist sind sie dann zu verdutzt um weiter dumme Sprüche zu machen. :-D

Es gibt Berufe, da wird die Arbeit nicht richtig gewürdigt, was meist schon an der Bezahlung sichtbar ist. Die pflegenden Bereiche gehören da leider mit dazu. Ich ziehe den Hut vor Menschen,welche sich noch in diesen Bereichen ausbilden lassen und arbeiten, da ich selbst ehrenamtlich mit Wachkomapatienten (unter anderem auch Kinder) zu tun hatte und weiß, was alles dran hängt.
Der Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle. Allerdings vermute ich, dass die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.
Molière(1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

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Elisabeth
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Re: Karla im KH

Beitrag von Elisabeth » Mi Dez 12, 2018 14:46

Carmen ich danke Dir ganz herzlich für Deinen sehr sehr langen Beitrag. Du hast natürlich Recht, ich sehe alles sehr negativ. Ich bin praktisch von Kind an so erzogen worden, die ganze Familie war so. Nur meine Tante war anders und sie versuchte immer dagegen zu steuern. Leider ohne Erfolg. aber sie war eine ganz ganz wunderbare Tante, eine richtige Bilderbuchtante. Sie ist seit 7 Jahren tot, ich vermisse sie immer noch sehr. Sie war eine ganz tolle Gesprächs Partnerin und Gesprächspartner fehlen mir einfach. Meine Vögel sind es leider nicht so wirklich.
Mir geht es jetzt nach einer sehr schlechten Nacht etwas besser, ich konnte aber auch bis heute Mittag schlafen, was mir gut tat. Dann ist mir ein Unglück passiert. Ich wollte4 mir eine Tasse Cappu machen, da fi4l mir die Tasse aus der Hand, als ich das Wasser 3eingießen wollte. Mit dem heißen Wasser ist zum Glück nichts passiert, nur die Tasse mit dem Cappupulver war in 1000 Scherben. die Scherben konnte ich weg machen, aber das Wischen war Zuviel. Ich muss jetzt bis morgen mit dem Dreck leben, bis mein treue Hilfe wieder kommt. Aber ich gab das Gefühl, das AB schlägt schon an bei mir. Ich brauchte allerdings gestern Abend noch viel Cortison, damit ich Luft kriegte.
Liebe Grüße :lol:
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Re: Karla im KH

Beitrag von Elisabeth » Mi Dez 12, 2018 14:50

Achle ich danke dir auch für Deinen Beitrag nur eines müsstest Du mir bitte etwas besser erklären. Das mit dem schräg anquatschen und der ausgesuchten Höflichkeit. Das verstehe ich nicht, es ist ein bisschen zu hoch für mich.
Liebe Grüße :lol:
Karla
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Re: Karla im KH

Beitrag von Potswellis » Do Dez 13, 2018 5:03

Das was Achle macht, mache ich meistens auch Karla.
Du wirst angeschnauzt und bist aber dann erst recht sehr und übertrieben höflich.
So wie....oh danke dass sie mich drauf aufmerksam gemacht haben. Das hätte ich ja sonst gar nicht gesehen und vielmals Entschuldigung dafür u.s.w.

Aber wenn es mir sehr schlecht geht hab ich einfach nicht die Kraft dafür.

Liebe Carmen, dein Beitrag ist sehr schön geschrieben. Ich hatte auch Notkaiserschnitt und ja meine Angst zu klingeln kommt aus dieser Zeit. Aber das erzähle ich jetzt nicht noch.

Und es gibt auch sehr viele liebe Menschen in dem Beruf, die mir wiederum leid tun. Sie opfern sich auf und möchten zum Teil das nicht so gute von den anderen verzapfen wegwischen. Und haben dadurch manchmal auch mehr Arbeit. Weil sie das nicht gemachte dann auch noch mitmachen.
Aber so ist es eben überall sehr ungerecht.

Andrea meine Op war schon im März. Zum Glück. Und trotzdem Dankeschön.

Karla ich hoffe du findest über die Kasse wieder einen guten Fahrdienst.
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