nicht futterfeste Papageien

Hier werden alle Fragen zur Haltung und Zucht von Papageien diskutiert.

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nicht futterfeste Papageien

Beitrag von DSV2495 » Mo Jul 02, 2007 11:38

Hallo

und wieder mal musste ein junger Graupapagei sterben. Er wurde mit 6 Wochen aus Unwissenenheit
gekauft und musse mit 12 Wochen sterben.

Liegt es nicht in der Verantwortung der Züchter
die zukünftigen Halter aufzuklären? Handaufzucht
ist schon nicht artgerecht, aber in Notfällen
kann man es ja tun.

Es müsste verboten werden nicht futterfeste
Vögel zu verkaufen.

Kennt ihr ähnliche Fälle?
Und bitte keine Namen nennen.

Gruß

Edith

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Beitrag von Kero » Mo Jul 02, 2007 11:41

Es scheint recht üblich zu sein Graupapageien so jung zu verkaufen das man sie noch füttern muss. Dann werden sie ja so schön zahm. :roll:
Ist nicht das erste mal das ich das höre. Viele wissen gar nicht was sie da kaufen und solchen Züchtern scheint es nur ums Geld zu gehen.

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Beitrag von DSV2495 » Mo Jul 02, 2007 11:53

das ist ja das Problem.
Der Käufer erhofft sich einen superzahmen Schmusevogel den er ja selber aufgezogen hat. Das das Risiko einer Krankheit z.B Rachitis da ist
weis der Käufer nicht. Und Aufklärung fehlt gänzlich.

Ich habe hier auch so einen armen Grauen sitzen.
Wurde nicht futterfest verkauft. Falsch gefüttert.
Dadurch leidet er jetzt an Aspergillose und Rachitis.
Dann wollte man den Grauen nicht mehr, klar er kostet natürlich Unmengen an Tierarztkosten.
Gerade mal 10 Monate unser kleiner Grauer. Fliegen ist natürlich auch nicht drinne.

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Beitrag von Kero » Mo Jul 02, 2007 12:23

Hab den Thread gelesen den du meintest. Warum müssen immer die schwachen für das leiden was dumme oder profitgierige Menschen falsch machen? :(

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Beitrag von DSV2495 » Mo Jul 02, 2007 13:27

Kero hat geschrieben: Warum müssen immer die schwachen für das leiden was dumme oder profitgierige Menschen falsch machen? :(
ja das frage ich mich auch.

Aber eine noch wichtigere Frage wäre doch,
was könnte man unternehmen um solchen Züchtern
zu zeigen das das nicht geht.

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Beitrag von Kero » Mo Jul 02, 2007 13:38

Hmm aufklären. Keine Vögel dort kaufen. Selbstjustiz ist ja strafbar ;)

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Beitrag von DSV2495 » Mo Jul 02, 2007 14:02

Kero hat geschrieben:Hmm aufklären. Keine Vögel dort kaufen. Selbstjustiz ist ja strafbar ;)
ich denke das das nur durch eindeutige Gesetze
erreicht werden kann.
Habe mal gelesen das Österreich in der Hinsicht
schon viel weiter ist als wir.

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Beitrag von Kero » Mo Jul 02, 2007 14:09

In D-land passiert sowas doch nur wenn es einen Sklandal gibt. :roll:

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Beitrag von Komet » Di Jul 03, 2007 18:03

Das ist ein Punkt in der Papageienzucht der mich schon ewig anko*****.
Nicht nur das fast jeder junge Papagei mit der Hand aufgezogen wird.
Und dann auch noch zum selbst aufziehen :?:
Was ist das denn nur geht es eigendlich nur noch um Geld?
Ich habe richtig Angst mir mal nen Paar Graue zu zulegen,denn ich kann mir kaum Vorstellen das es noch welche gibt die selbst aufziehen können!
=Wenn den Menschen die Argumente ausgehen,werden sie frech=


Mit freundlichstem
Züchtergruß aus dem Osten!!!
von Komet
http://MerseburgerSchau.wellensittich.de

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Beitrag von DSV2495 » Di Jul 03, 2007 18:18

Hallo

es gibt noch Naturbruten unter den Grauen. Aber es wird wenig gemacht da diese am Anfang etwas scheuer sind. Und die meisten Leute wollen ja Kuschelvögelchen :x
Das vielen Handaufzuchten aber der Respekt und nötige Abstand fehlt bemerken diese Leute dann erst wenn die Grauen in die Geschlechtsreife kommen.
Deswegen werden auch so viele Graue zwischen dem 3 und 6 Jahr abgegeben.
Ich sage ja nicht gegen Nothandaufzuchten, aber es
ist ja zur Regel geworden per Hand aufzuziehen.
Hat das noch etwas mit Tierliebe zu tun?

Gruß

Edith

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Beitrag von Komet » Di Jul 03, 2007 18:30

Ne mit 200 ¬ teurer.[/quote]
=Wenn den Menschen die Argumente ausgehen,werden sie frech=


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Beitrag von Kero » Di Jul 03, 2007 19:27

Leider leider :(

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Beitrag von Papageienmama » Mo Jan 21, 2008 16:54

Ich habe auch einen nicht futterfesten Mohrenkopfpapagei bekommen. Im Nachhinein möchte ich mich jetzt noch dafür schlagen. Ich hatte wirklich Glück, denn bei der tierärztlichen Untersuchung war alles einwandfrei. Ohne Ratschläge und Bücher hätte ich auch nicht gewusst was ich machen sollte. Nochmal würde ich mir die Handaufzucht nicht mehr antun, und ich rate auch jedem ab, dies zu tun....
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Beitrag von DSV2495 » Mo Jan 21, 2008 17:52

Hallo

ich glaube die grösseren Probleme kommen aber noch. Durch die Fehlprägung auf den Menschen wird es nicht einfach sein ihm wieder klar zumachen das er ein Papagei ist und kein Mensch.
Hast du vor ihm einen artgleichen Partner zu besorgen?

Gruß

Edith

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Beitrag von Papageienmama » Di Jan 22, 2008 10:15

Ja natürlich möchte ich ihm so schnell wie möglich einen Partner besorgen. Der Züchter weiß schon Bescheid (er wohnt nicht weit weg) und er sagt mir Bescheid sobald er wieder Babys hat (und das dauert ja nicht mehr lange)Ich freue mich schon auf den Zweiten :)
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